Begeistert von den Amberger Kindern

Erika Eichenseer und ihr Ehemann Adolf, der langjährige Bezirksheimatpfleger, stehen an der Spitze der Schönwerth-Gesellschaft und haben den Märchenpfad ins Leben gerufen. Die Initiatorin war begeistert vom Interesse, das die Kinder aus Amberg mitbrachten. "Was ich bei meiner Führung herausarbeiten wollte, ist jeweils der Hintergrund der Märchen, die Botschaft, die von ihnen ausgeht", sagte sie. "Zum Beispiel bei der Wilden Jagd die Personifizierung der Angst vor Naturgewalten, das Herausgerissenwerden aus der angestammten Umgebung und das Abwerfen in einem völlig fremden Land. Wie fühlen sich Asylbewerber, die bei uns ,abgeworfen' werden? Was ist anders? Flüchtlingskinder in den Klassen bekommen immer ganz große Augen, wenn man auf diese gutartige Weise über sie und mit ihnen redet." Die Amberger Kinder hätten verstanden, "warum wir diesen Pfad eingerichtet haben, warum ich gerade diese Märchen ausgesucht habe und was für eine herausragende Rolle der Mann aus Amberg spielt, der mit so viel Sorgfalt das alles gesammelt hat in dem Bewusstsein, dass sich alles ändern wird."
Weitere Beiträge zu den Themen: Juli 2015 (8666)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.