Beisetzung mit Tanz und Pop

Bonn, Berlin und Bhutan waren nur drei Orte, aus denen die Trauergäste am Freitag zur Urnenbeisetzung für Ella Kastner auf den Katharinenfriedhof kamen. Pfarrer Werner Kauth aus der ehemaligen Hauptstadt gestaltete als Bekannter der Familie die Abschiedsfeier, Tshering Dorji (von rechts) führte vor der Aussegnungshalle einen buddhistischen Heldentanz auf, um Oma Ella die letzte Ehre der Menschen aus dem Himalaya-Staat zu erweisen. Bild: Hartl
Es war wohl die schillerndste Beisetzung, die der Katharinenfriedhof je gesehen hat: Über 200 weiße Luftballons und ein rotes Herz stiegen über dem Grab in den Himmel, die dreimalige Eurovision-Song-Contest-Teilnehmerin Valentina Monetta sang ihr Wettbewerbs-Poplied von 2014 und ein Buddhist aus Bhutan führte an der Aussegnungshalle den Heldentanz seines Landes auf.

Nicht nur für ihn war Ella Kastner mit ihren 105 Jahren eine Heldin. So sahen das alle rund 150 Trauergäste, die die Urnenbeisetzung der Ende Januar verstorbenen Ambergerin am Freitag begleiteten. Wegen ihres hohen Alters und häufiger Besuche auf glamourösen Veranstaltungen im In- und Ausland hatte die 105-Jährige eine gewisse Medienpopularität erlangt, die sich auch durch die Trauergemeinde und die ebenso bunte wie würdevolle Abschiedsfeier ausdrückte. (Angemerkt)

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Bildergalerie von der Urnenbeisetzung im Internet: www.oberpfalznetz.de/oma-ella
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