Benefiz-Maiandacht für die Orgel für St. Martin - Viele Mitwirkende in der Basilika
Gotteslob in musikalischer Form

Mit bodenständigem Liedgut erwiesen die Lintacher Sänger der Gottesmutter Maria die Ehre. Bild: ads
"Alles was Odem hat, preise den Herrn": Unter diesem Motto aus dem Buch der Psalmen und aus einem bekannten Kirchenlied stand die erste feierliche Maiandacht in der Basilika zugunsten des Projekts "Orgel für St. Martin". Für die vierte Auflage dieser Veranstaltung hatten Erna Strempel-Anthofer und Professor Dr. Anton Anthofer ausgezeichnete Musiker und Sänger aus der Region gewonnen.

Laut Stadtpfarrer Franz Meiler lud die Andacht dazu ein, mit Maria, der Wegbegleiterin Jesu Christi, ein Stück Weg zu gehen. Regionalkantor Bernhard Müllers stimmte an der Orgel mit dem Lied "Vergiss nicht zu danken" und mit einem Text von Stadtpfarrer Meiler die Gläubigen ein. "Mit Orgelklang, Trompeten, Posaunen und dem volltönenden Alphorn wollen wir Gott lobpreisen", sagte Professor Anthofer. Das musikalische Gotteslob werde den Gläubigen im Gesang der Luitpoldhöher Sängerinnen unter der Leitung von Elfriede Stauber und im Vortrag der von Otto Maier geleiteten Lintacher Sänger begegnen.

Die Musik der Engel

Mit Zither und Harfe, der Musik der Engel, werde die Seugaster Stubenmusik unter der Leitung von Gerhard Lehner die Andacht begleiten. Posaunen und Trompeten, Schalmeien und moderne Klarinetten würden laut Anthofer mit dem Posaunenchor Thansüß unter der Leitung von Heiner Müller und einer Delegation des Blasorchesters Ursensollen, die Stefan Neger leitete, die Gebete mit Nachdruck vor Gott tragen. "Damit unser Gebet auch sicher ankommt, wird es getragen durch die vollen Töne des Alphorns von Robert Vogl." Der Organisator selbst trug mit seinen Gedanken und Impulsen als Pendant zu Musik und Gesang zum Gelingen bei.

Der musikalische Bogen wurde von schallenden Posaunenklängen bis hin zur zarten Saitenmusik, von hellen klaren Frauenstimmen bis hin zum kräftig ausdrucksstarken Männergesang gespannt. Maria sei die wirkliche Mutter Jesu, denn sie habe sich auf den Anruf Gottes eingelassen, das Wort Gottes geglaubt und ihm vertraut, betonte Anthofer. Maria habe sich eingelassen auf die Mutterschaft - auf alle Freuden, Hoffnungen und Bitternisse. "In den Liedern und Melodien wollen wir diesen Freuden nachspüren", sagte er zu den Gläubigen. In einem weiteren Text beleuchtete Anthofer die Rolle Marias als liebende und Gott vertrauende Mutter: "Maria hat ihrem Sohn vertraut, dass er das Rechte tut und tun wird. Auch wir sind im Haus des Vaters und vertrauen, dass er das Rechte für uns tun wird."

Gemeinsames Schlusslied

Zum Abschluss dankte er allen Mitwirkenden, die zur Ehre Gottes und zur Freude der Anwesenden musiziert und gesungen hätten. Die Spenden der Gläubigen kommen seinen Worten nach ausschließlich dem Projekt Orgel für St. Martin zugute. Gemeinsam sangen die Zuhörer das Schlusslied, ehe ihnen Stadtpfarrer Meiler den Segen erteilte.
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