Bergfreund

Salim Aboharash. Bild: htl
Durch den Krieg in Syrien gab es für Salim Aboharash keine Zukunftsperspektiven mehr. Er verlor seinen Arbeitsplatz, seine Wohnung und noch viel schlimmer: viele ihm nahe stehende Menschen. Der 27-Jährige flüchtete zu Fuß nur mit dem, was er am Leib trug. Im August wurde er der Notunterkunft in Amberg zugeteilt. Salim - Friseur von Beruf - empfindet die Hilfsbereitschaft der ehrenamtlichen Mitarbeiter der Notunterkunft als sehr wertvoll. "Auch in stressigen Zeiten verbreiten sie Zuversicht und bleiben gelassen", sagt er. Mit ihnen besichtigte er auch die Mariahilfbergkirche. Er war zuvor noch niemals in einem christlichem Gotteshaus gewesen und sehr beeindruckt. Ein Sicherheitsbeamter der Notunterkunft ist ihm ein wichtiger Freund geworden und auch der ehrenamtliche Deutschlehrer von dort kommt immer noch vorbei, um Kontakt zu halten. "Die Hilfe der Amberger werde ich nie vergessen." Salim sagt, es sei ihm bewusst, wie schwierig es ist, Flüchtlinge unterzubringen und welche Arbeit damit auf Deutschland zukommt.
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