Bergkirche als Kulturgut sehen

Nicht nur für Wallfahrer ist die Kirche auf dem Mariahilfberg ein beliebtes Ziel. Auch viele Amberger und Gäste der Vilsstadt statten dem höchstgelegenen Gotteshaus an der Vils gerne einen Besuch ab, um Einkehr zu halten oder an einer Messe teilzunehmen. Doch auch in kulturhistorischer Hinsicht ist die Kirche eine Besonderheit. Um sie einmal von dieser Seite vorzustellen, befasst sich die regelmäßige Themenführung morgen mit diesem Kleinod. Es wurde seinerzeit nach Plänen von Wolfgang Dientzenhofer erbaut und ersetzte ab 1697 die einst an gleicher Stelle stehende, rund 50 Jahre zuvor abgebrannte Kapelle.

Giovanni Battista Carlone und Paul d'Aglio zeichneten für die reichhaltigen Stuckverzierungen verantwortlich. Von Cosmas Damian Asam stammen die Deckenfresken, auf denen die Anfänge der Wallfahrtsgeschichte dargestellt sind. Auch das Gnadenbild von Lukas Cranach dem Älteren - eine Kopie des Altarbildes von St. Jakob in Innsbruck - und die eindrucksvolle Orgel von 1733 werden bei dem Rundgang genauer betrachtet. Treffpunkt ist vor der Bergkirche. Tickets sind über die Tourist-Info, Hallplatz 2, oder vor Ort erhältlich. Erwachsene und Jugendliche zahlen vier Euro, Kinder von sieben bis zwölf Jahren 1,50 Euro. Alternativ gibt es Familienkarten für neun Euro.
Weitere Beiträge zu den Themen: Juli 2015 (8669)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.