Bernhard Hausmann ist nicht mehr Vorsitzender der Siedler Am Wagrain. Doch das heißt nicht, dass er sich nicht mehr für die Gemeinschaft und die
Nachfolger findet Nachfolger

Bürgermeister Martin Preuß (links) und Kreisvorsitzender Rudolf Sitter (Zweiter von rechts) waren Zeugen der Ehrungen. Auf dem Bild weiter von links: Bernhard Hausmann, Heinz Dürbeck, Adrian Lange, Gerda Herrmann (40 Jahre Mitglied), Ernst Kätzelmeier (30), Peter Reif (20), Josef Blödt (40), Reinhold Arndt (20) und Georg Pirner (50).
518 Mitglieder engagiert. Noch wichtiger war allerdings die Abstimmung über eine neue Satzung.

(hae) Bernhard Hausmann war im Vorjahr als Vorsitzender kurzfristig eingesprungen, nachdem sich bei der Hauptversammlung kein Nachfolger für die langjährige Chefin Petronilla Prösl gefunden hatte. In seinem Rechenschaftsbericht gab er einen Überblick über die Aktivitäten des 518 Mitglieder starken Verbandes. Am Kassenbericht von Gertrud Raschke gab es nichts auszusetzen. Dann aber rückten die neue Satzung und die Wahlen in den Vordergrund.

Amtszeit halbiert

Die Neufassung der Satzung ergab sich aus zwei Gründen. Die Amtsperiode des Vorstands soll von vier auf zwei Jahre verkürzt werden. Durch die Änderung der Bezeichnung des Dachverbandes wurde auch eine Umbenennung des bisherigen Vereinsnamens in Verband Wohneigentum Siedlergemeinschaft Amberg "Am Wagrain" notwendig. Ohne Gegenstimmen wurden die Satzungsänderungen angenommen.

Auch die Neuwahlen gerieten zur Formsache. Das Amt des Vorsitzenden übernahm Adrian Lange. Stellvertreter ist Bernhard Hausmann, Gertrud Raschke bleibt Kassier und Heinz Meinl Schriftführer.

Bürgermeister Martin Preuß kam in seinem Grußwort auf das Hochwasser vom 2. September 2011 zu sprechen, bei dem viele Wagrain-Siedler teilweise große Schäden an ihren Häusern erlitten. "Der Beschluss für das Handlungskonzept ist inzwischen gefasst, allerdings dauert die Planung aufgrund der Verfahrensschritte eben seine Zeit", sagte der CSU-Politiker. Die Kosten werden sich laut Preuß auf etwa sechs Millionen Euro belaufen. Da trifft es sich gut, dass die Siedler eine Info-Veranstaltung mit der Aktionsgemeinschaft Wagrain-Ammersricht und den Verantwortlichen der Stadt geplant haben. Termin ist am Dienstag, 12. Mai, im Pfarrzentrum St. Konrad. Der stellvertretende Bezirks- und Kreisvorsitzende Rudolf Sitter ging auf die Straßenausbaubeitragssatzung ein, die nach Ansicht des Verbands Wohneigentum geändert werden sollte. In Zukunft sollten alle Bürger beim Bau von Straßen herangezogen werden und nicht nur die Haus- und Grundbesitzer. Schließlich nutzen alle die Straßen. Zudem sollten die Gebühren als Abschlag erhoben werden und nicht auf einmal, da dies durchaus die Existenz mancher Hausbesitzer bedrohen könnte.

Zehn Jahre Beisitzer

Mit der gemeinsamen Übergabe der Treuezeichen für 20- bis 60-jährige Mitgliedschaft schafften Adrian Lange und Bernhard Hausmann reibungslos den Machtwechsel. Das Ehrenzeichen in Bronze erhielt Heinz Dürbeck. Er war zehn Jahre Beisitzer.
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