Berufsfachschülerinnen befragen Besucher des Klinikums - Ansonsten kaum Kritik
Parken bleibt das Hauptproblem

Die Gesundheits- und Krankenpflegeschülerinnen wollen wissen, wie wohl sich die Besucher im Klinikum fühlen. Unterstützt wurden sie von Lehrerin Angelika Winter (rechts). Klinikumsvorstand Manfred Wendl (Zweiter von rechts) freute sich über die durchwegs positiven Ergebnisse. Bild: hfz
Das Klinikum St. Marien hat nicht nur seine Patienten und das Personal im Blick. Auch die Besucher sollen sich wohlfühlen. Schülerinnen der Berufsfachschule für Kranken- und Kinderkrankenpflege haben deshalb in einer Projektarbeit eine Umfrage zu den verschiedensten Themenbereichen gestartet. Die Fragebögen wurden laut einer Presse-Info von Schülerinnen des Kurses K 2013 selbst ausgearbeitet. Begleitet wurde das Projekt von den Lehrern Angelika Winter, Kerstin Ibler und Josef Zitzler. Jetzt liegen die Ergebnisse vor.

Die Befragung ergab demnach, dass mehr als 80 Prozent der Besucher mit dem Auto ins Klinikum kommen. Mit der Parkplatzsituation unzufrieden sei etwa die Hälfte - im Vergleich zur letzten vergleichbaren Aktion 2011 eine Verschlechterung um etwa 20 Prozent. Die Parkgebühren dagegen hätten keinen Anlass zu Klagen gegeben. Mehr als 80 Prozent hätten die Höhe für in Ordnung gefunden. Auch mit der Ausschilderung seien über 80 Prozent zufrieden.

Kompetent und höflich

Das Aushängeschild des Klinikums, die Pforte beziehungsweise Information, habe durchweg sehr gute Noten bekommen: Freundlichkeit, Schnelligkeit und Kompetenz seien jeweils von mehr als 90 Prozent mit sehr gut oder gut bewertet worden. Das Pflegepersonal habe ebenfalls gepunktet: In Sachen Kompetenz und Freundlichkeit hätten rund 90 Prozent der Befragten ebenfalls die Note eins bis zwei vergeben. Auch der Eindruck über das gesamte Klinikum mit Fragen über Sauberkeit und Hilfsbereitschaft sei positiv ausgefallen. Bei der Höflichkeit sei der Wert 90 Prozent herausragend, heißt es dazu.

Die Schülerinnen hatten auch Fragen zu den nicht-medizinischen Bereichen von St. Marien ausgetüftelt. Patientengarten, Eingangshalle, Besuchertoiletten, Aufzüge und Raucherbereich fielen beispielsweise in diesen Themenkomplex. Nur die Möglichkeiten für Raucher seien hier von knapp 7,5 Prozent der Befragten mit ungenügend benotet worden, während der Rest wieder sehr gut angekommen sei. In der Mitteilung heißt es wörtlich: "Ausschlaggebend dafür ist wahrscheinlich das generelle Rauchverbot im Klinikum und somit die fehlende Möglichkeit, im Klinikgebäude rauchen zu dürfen."

Abläufe verbessern

Klinikumsvorstand Manfred Wendl wird folgendermaßen zitiert: "Mit den Ergebnissen der Befragung sind wir zufrieden. Die Meinung unserer Besucher ist uns wichtig und hilft uns dabei, unsere Abläufe und Strukturen gegebenenfalls zu verbessern."
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