Berufsoberschüler lernen Flüchtlinge besser kennen
Erstes Eis gebrochen

Nach dem Einführungsvortrag bereitete die Klasse BW11 der Berufsoberschule zusammen mit den Flüchtlingen das Gehörte auf und erstellte dazu gemeinsam Plakate, auf denen sie die jeweiligen Traditionen, Kulturgüter und Schulsysteme von Deutschland den verschiedenen Herkunftsländern der Asylbewerber gegenüberstellte. Bild: hfz
Unter dem Motto "Das Eis ist gebrochen" starteten die Referendare des Wirtschaftsseminars im Beruflichen Schulzentrum Amberg ein Projekt, um einen ersten Austausch zwischen deutschen Schülern und Lernenden aus Flüchtlingsländern anzuregen. Ziel dabei laut Pressemitteilung: Mögliche Distanzen abbauen und sich besser kennenlernen.

Im Zuge dessen referierte zunächst der für die Öffentlichkeitsarbeit zuständige Jugendoffizier, Hans-Christian Landrock, vor mehreren Klassen über die prinzipielle Entstehung von Konflikten, daraus resultierende Spannungen und letztendlich die Flucht aus dem Heimatland, wobei er seinen Fokus auf die Krisenländer Syrien und Irak legte. Nach dem Vortrag bereitete die Klasse BW11 der Berufsoberschule zusammen mit Flüchtlingen bzw. Asylbewerbern das Gehörte auf und erstellte zudem gemeinsam Plakate, auf denen alle die jeweiligen Herkunftsländer ihrem Heimatland Deutschland hinsichtlich Traditionen, Kulturgüter und Schulsysteme gegenüberstellten.

Sowohl die Schüler, als auch die Referendare und Schulleiter Martin Wurdack waren sich im Anschluss einig, dass das Projekt mehr als geglückt ist, erste Kontakte geknüpft wurden und das Eis zwischen den Schülern wirklich gebrochen wurde.
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