Berufsverbot für Erzieherin

Eine Bewährungsstrafe von eineinhalb Jahren, dazu eine Geldbuße von 2500 Euro und ein fünfjähriges Berufsverbot. So lautet das Urteil des Landgerichts Amberg gegen eine 57-jährige Erzieherin, die Kindern eines Kindergartens Erbrochenes zurück in den Mund schob. Zur Hauptverhandlung war es gekommen, weil die Angeklagte Einspruch gegen einen Strafbefehl über ein Jahr auf Bewährung eingelegt hatte. Das Gericht verurteilte die Erzieherin wegen Misshandlung von Schutzbefohlenen in drei Fällen und Nötigung in zwei Fällen. Für Richterin Julia Taubmann waren diese Taten aber nur die "Spitze eines Eisbergs". Sie bezeichnete die Taten als "besonders grausam". (Seite 4)
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