Besonderes Abschiedsgeschenk

Der neue Vorsitzende Rudolf Maier (links) mit seinen Vorstandskollegen (von links) Gerda Lettl, Elisabeth Müller, Elisabeth Zagel und Gerhard Hollederer. Rechts Bezirksvorsitzender Rudolf Kraus. Bilder: Huber (2)

Nach 16 Jahren an der Spitze der Amberger CSU-Senioren trat Josef Lettl zur Neuwahl des Kreisvorstandes nicht mehr an. Die Versammlung würdigte seine Verdienste - und ernannte ihn zum Ehrenvorsitzenden.

Nachfolger von Lettl ist Stadtrat und Bürgermeister a. D. Rudolf Maier. Ihn wählten die Mitglieder einstimmig zum neuen Vorsitzenden der Senioren-Union Amberg-Stadt. Der bisherige Stellvertreter Gerhard Hollederer wurde in seinem Amt bestätigt. Neu im Gremium ist als zweite Vorsitzende Elisabeth Zagel. Schatzmeisterin bleibt Elisabeth Müller, Schriftführerin Gerda Lettl.

Viele Mitglieder waren zur Hauptversammlung in die Alte Kaserne gekommen. Nach dem Grußwort des Bezirksvorsitzenden Rudolf Kraus, der die Arbeit des Kreisverbandes würdigte, sprach Oberbürgermeister Michael Cerny zum Thema "Amberg für Jung und Alt".

Einiges zu bieten

Zuvor ging er auf die Behördenverlagerungen ein. Mit dem Institut für Frühpädagogik und der IT-Stelle der bayerischen Justiz kämen rund 100 Arbeitsplätze nach Amberg, was einen positiven wirtschaftlichen Effekt bedeute. Den potenziellen Neubürgern und deren Familien signalisierte der Oberbürgermeister, dass die Stadt mit Schulen, Theater, Kino sowie Sport- und Freizeitmöglichkeiten einiges zu bieten habe.

Laut Cerny hat die Erstellung des seniorenpolitischen Gesamtkonzeptes für die Stadt und den Landkreis begonnen. Sie werde nun in Arbeitskreisen, ausgehend vom Pflegeplatzbedarf, angegangen. Dabei solle der Grundsatz "ambulant vor stationär" unter Berücksichtigung der Lebenswelt älterer Menschen gelten.

In seinem letzten Rechenschaftsbericht ging Josef Lettl auf die Themen ein, mit denen sich der Kreisverband befasst hatte: "Schlägt Russlands Herz für Europa?", "Einwanderung, Schleusung und Asyl", "Politischer Islam - eine Gefahr für den Weltfrieden?".

Selbstverständlich habe man sich auch mit innenpolitischen Fragen auseinandergesetzt, wie: "Ist unser Sozialstaat noch bezahlbar?". Auch über die Renten- und Pflegeversicherungsreform hätten die CSU-Senioren gesprochen. Darüber hinaus ging es Lettl zufolge um Gentechnik, die Vorsorgevollmacht sowie den Schutz vor Einbruch und Diebstahl. Des Weiteren standen Informationsbesuche in allen Amberger Altenheimen auf dem Programm. Nicht unerwähnt ließ der scheidende Vorsitzende die Fahrten zu Landesgartenschauen, den Landesausstellungen und Theateraufführungen.

Die Versammlung bestimmte, dass der neue Kreisvorsitzende Rudolf Maier die Amberger CSU-Senioren bei der Landesversammlung vertritt. Die Delegierten in die Bezirksversammlung heißen Josef Lettl, Elisabeth Müller, Lorenz Stadlbauer, Werner Vornlocher und Elisabeth Zagel.
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