Betreten verboten

Neue Warnschilder stellen Dieter Jekal (links) und Alexander Krone (rechts), Vorsitzender der Luftsportgruppe, am Segelflugplatz auf. Bild: hfz

Jederzeit können dort Flugzeuge landen. Deshalb ist das Gelände auch besonders gefährlich. Um Unfälle zu vermeiden, werden derzeit am Segelflugplatz in Rammertshof die Warnschilder rund um den Sicherheitsbereich erneuert.

"Der Genehmigungsbescheid des Luftamtes macht zu Abstand, notwendiger Größe und Aufschrift der Schilder genaue Vorgaben, die wir als Platzbetreiber einzuhalten haben", erläutert Alexander Krone, Vorsitzender der Luftsportgruppe (LSG), in einer Pressemitteilung. "Flugplatz Betreten durch Unbefugte verboten", das steht auf den Tafeln, deren Standorte mit der Stadtverwaltung und der Unteren Naturschutzbehörde abgestimmt worden sind.

Nach Auskunft der LSG gilt das Verbot zeitlich unbeschränkt, da immer mit unangekündigt landenden Flugzeugen auch von anderen Flugplätzen zu rechnen sei. So sollen Unfälle verhindert werden - mit Fliegern, die auch über die Landebahn hinausrollen können, oder durch herabfallende Seilfallschirme. Vorsitzender Alexander Krone: "Die Luftsportgruppe bittet die Naherholungssuchenden, das Betretungsverbot zu respektieren." An sie ergehe der Appell, weder die Landebahn noch den Sicherheitsbereich zwischen Talweg und Ammerbach aufzusuchen. Auch Hunde dürften dort nicht frei herumlaufen.

Um Unfälle zu verhindern

Gemeinsam mit der Stadt Amberg und dem Naturpark Hirschwald will man auf Info-Tafeln im Naherholungsgebiet zusätzlich auf den gesperrten Sicherheitsbereich hinweisen. "Das Betretungsverbot ist strikt einzuhalten, damit schwere Unfälle verhindert werden", betont Alexander Krone. Er hebt hervor, dass die meisten Naherholungssuchenden und Hundebesitzer für die Regelung Verständnis zeigten, wenn man ihnen die Zusammenhänge erkläre.

Gegenseitiges Verständnis

Voraussetzung für eine konfliktfreie Nutzung und Erhaltung des ehemaligen Übungsplatzes sei gegenseitige Rücksichtnahme. Das hätten die meisten Besucher verstanden und verhielten sich entsprechend. Die öffentliche Diskussion im Zusammenhang mit der Ausweisung des Landschaftsschutzgebietes habe auch im Hinblick auf den Naturschutz und Nutzungskonflikte das beiderseitige Verständnis erhöht, glaubt Krone.
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