Bevor sie die Kontrolle verlieren: Stadtrundenfahrer verstärkt im Visier der Polizei

Bevor sie die Kontrolle verlieren: Stadtrundenfahrer verstärkt im Visier der Polizei Kaum steigen die Temperaturen, schon holen die Stadtrundenfahrer ihre Autos aus den Garagen. Die Szene ist laut Polizeisprecher Peter Krämer meist zur Nachtzeit und am Wochenende auf dem vierspurigen Altstadtring unterwegs: "Im öffentlichen Verkehrsraum werden dann die neuesten Alufelgen, Breitreifen und Auspuffanlagen zur Schau gestellt." Auch Wettfahrten und Beschleunigungstests seien an der Tagesordnung. Dieses Gehabe
Kaum steigen die Temperaturen, schon holen die Stadtrundenfahrer ihre Autos aus den Garagen. Die Szene ist laut Polizeisprecher Peter Krämer meist zur Nachtzeit und am Wochenende auf dem vierspurigen Altstadtring unterwegs: "Im öffentlichen Verkehrsraum werden dann die neuesten Alufelgen, Breitreifen und Auspuffanlagen zur Schau gestellt." Auch Wettfahrten und Beschleunigungstests seien an der Tagesordnung. Dieses Gehabe, wie es Krämer nennt, führe jedes Jahr zu Belästigungen der Anwohner. Die Polizei will das so nicht hinnehmen. In den vergangenen vier Wochen wurden 17 Autofahrer erwischt, die offenkundig dieser Szene angehören. Der Schnellste war mit 87 Stundenkilometern unterwegs, erlaubt waren 50. Sämtlich Verstöße führten zu Anzeigen. In drei Fällen ist der Führerschein weg. Drei Autos waren derart aufgemotzt, dass die Betriebserlaubnis erloschen ist. Aber auch Telefonieren am Steuer oder Fahren ohne Gurt gehörten zu den Verfehlungen. Ein Motorradfahrer hatte den Schalldämpfer aus seiner 900er Honda ausgebaut und war mit der schweren Maschine über den Altstadtring gedonnert. Peter Krämer kündigt an, dass auch in Zukunft mit verstärkten Kontrollen zu rechnen ist. (tk) Archivbild: Steinbacher
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