Bezirksliga Nord: FC Amberg II könnte mit einem Sieg gegen Schwarzhofen die Abstiegszone ...
Noch kein Grund zur Euphorie

Es geht Schlag auf Schlag: Der Fußball-Bezirksligist FC Amberg II befindet sich in der Mitte der drei englischen Wochen in Folge. Nachdem vergangenen Mittwoch der SC Luhe-Wildenau zu Gast war (1:1), am Sonntag ein 6:2 gegen den SV Plößberg geholt wurde, kommt heute um 18.30 Uhr der SV Schwarzhofen zu einem weiteren Nachholspiel an den Schanzl.

Mit dem Vorjahres-Vizemeister SV Schwarzhofen wartet ein ganz harter Brocken auf die Elf von Trainer Tobias Pinzenöhler. "Das ist ein Gegner, der über ungemein viel Qualität verfügt. Da muss bei uns schon alles passen", weiß der Amberger Coach. Sprich: Seine Elf muss die vorhandenen Möglichkeiten, die es zuletzt auch gegen Plößberg gab, zum einen konsequent nutzen: "Die müssen wir einfach besser zu Ende spielen", fordert er. Zum anderen gelte es, die eigenen individuellen Fehler zu minimieren. "Die werden von jedem Gegner eiskalt bestraft", so dazu Pinzenöhler. Es gibt bei den Vilsstädtern trotz des eminent wichtigen Kantersieges gegen den Mitkonkurrenten keinerlei Grund zur Euphorie. Ganz im Gegenteil: "Es ist überhaupt nichts passiert. Wir stehen immer noch auf einen Abstiegsrang", sagt der Amberger Coach. Der könnte aber mit einem Sieg gegen Schwarzhofen verlassen werden. "Daran denken wir nicht.

Denn auch für den SVS geht es um viel, er liefert sich mit Pfreimd ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den zweiten Platz und will sicherlich bei uns nicht stolpern", schätzt Pinzenöhler die Lage ein. Der war mit dem Auftritt seiner Elf beim 6:2 gegen Plößberg durchaus zufrieden. Das sei ein ganz anderer Auftritt gewesen als gegen den SC Luhe-Wildenau. "Wir haben endlich wieder die Tugenden, die es im Abstiegskampf braucht, gezeigt. Einsatz und Laufbereitschaft stimmte", blickt der FCA-Trainer zurück. Wohlwissend, dass seine Akteure gegen Schwarzhofen einen "absoluten Sahnetag" brauchen.

Aber: Nichts sei unmöglich. "In dieser Liga kann Jeder jeden schlagen", so Pinzenöhler, dessen Jungs mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen ins Match gehen. Welchen Kader der FC Amberg dabei ins Rennen schickt, ist offen. Vom Stamm der Zweiten stehen auf alle Fälle diejenigen zur Verfügung, die zuletzt auch gegen Plößberg am Start waren. Dazu kommt, sollte es beruflich klappen, wieder Mesut Becirovic. Wer aus dem Bayernliga-Team aushelfen wird, ist hingegen noch offen.
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