Bezirksligist SV Sorghof hat beim SVL Traßlberg die besten Chancen auf ein Weiterkommen - ...
Ein klarer Favorit und ein Nord-Süd-Duell

Der war drin: Udo Hagerer (rechts hinten) verwandelte im Achtelfinale bei Germania Amberg einen Elfmeter zum 2:0-Sieg des SV Sorghof. Bild: ref

Im nächsten Jahr winkt das Halbfinale, am Mittwoch stehen drei Partien des Viertelfinales im Toto-Pokal des Kreises Amberg/Weiden an.

SV 08 Auerbach       Inter Amberg
(sht) Nach den bisher drei erfolgreichen Runden wird auch der Pokalverbleib immer interessanter. Die Auerbacher müssen derzeit auf etliche Stammspieler der ersten Mannschaft verzichten, überzeugten aber trotzdem in der Kreisliga Nord. Im Spitzenspiel reichte es gegen Neustadt zwar nur zu einer Punkteteilung, sie waren aber trotzdem das agilere Team. Die Gäste von Inter Bergsteig sind ein gänzlich unbekanntes Team und demzufolge kann sich keine der beiden Mannschaften auf den Gegner einstellen.

Die Amberger starteten gut in die Liga, fielen aber durch zwei Niederlagen in Folge auf Tabellenplatz 10 zurück. Die beiden Pleiten gab es genau gegen dieses beiden Mannschaft (TSV Königstein und DJK Ursensollen), gegen die sich die Auerbach in den beiden ersten Pokalrunden durchsetzten. Es wird also spannend, ob die Auerbacher trotz Personalprobleme in der Erfolgsspur bleiben oder ob sich der Vertreter der Kreisliga Süd seine Niederlagenserie beenden kann. Bei den Auerbachern wird es einige personelle Änderungen geben. Die beiden Rot-gesperrten Spieler Scholz und Förster sind im Pokal einsetzbar und auch Freiberger steht zur Verfügung. Dafür fehlen Keil, Klempau und auch Lindner. Fraglich ist der Einsatz von Hudert und Ditz.

SVL Traßlberg       SV Sorghof
(degr) Man kennt sich aus der Vorbereitung, wobei beim Testspiel (3:2 für Traßlberg) auf beiden Seiten einige Akteure fehlten. SV-Trainer Thorsten Baierlein hat gute Arbeit geleistet, denn seine "Indianer" befinden sich in einer herausragenden Form und sind damit haushoher Favorit. Die Bilanz der letzten fünf Pflichtspiele lässt nichts Gutes für den Außenseiter aus Traßlberg erahnen. Fünf Spiele, fünf Siege und kein einziges Gegentor. Die 17 Sorghofer Tore, die dabei erzielt wurden, sprechen für eine Favoritenrolle Sorghofs im Pokalspiel. Die Priorität liegt aber auf der Punkterunde, denn die nächsten Gegner sind keinen Geringeren als DJK Ensdorf und FC Amberg II. "Nichtsdestotrotz gehen wir das Pokalspiel auch ernsthaft an", sagt SV-Coach Thorsten Baierlein. Sehr wohl werden aber einige Akteure, die sich mit kleineren Verletzungen herumplagen, geschont oder zunächst auf der Auswechselbank Platz nehmen.

Der SVL Traßlberg spazierte bisher mit hohen Ergebnissen gegen unterklassige Gegner durch den Pokal. Trainer Ilker Caliskan fühlt sich in der Außenseiterrolle gegen höherklassige Mannschaften immer recht wohl.

Der Versuch, dem Gegner ein Bein zu stellen, wird allerdings nach der dürftigen Leistung in Rosenberg recht schwierig werden. Die Mannschaft fand kein Mittel, um gefährlich vors Tor zu kommen. Zudem musste der bisherige Leistungsträger Harry Gittel verletzt ausgewechselt werden. Für einige Reservisten kann es die Chance sein, sich in die Mannschaft zu spielen, da auch Pascal Behringer und Sebastian Graml beruflich bedingt fehlen werden. Einziger Lichtblick für Traßlberg ist, dass die letzten zwei Heimspiele der Liga erfolgreich gestaltet wurden.
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