Biathlet Johannes Donhauser im deutschen B-Kader - Qualifikation für IBU-Cup im Visier
Der nächste Schritt

(frü) Er war Leichtathlet, Schütze und Sommerbiathlet. Vor knapp einem Jahr stieg Johannes Donhauser um auf Winterbiathlon. In seiner ersten Saison gewann der 21-jährige Raigeringer auf Anhieb ein Deutschlandcup-Rennen, qualifizierte sich für die Junioren-Weltmeisterschaften in Weißrussland und lief dort gleich in die Top Ten. Der Deutsche Skiverband honorierte diese Leistungen und berief ihn in den deutschen B-Kader.

Lange Einheiten auf dem Rad, viel Laufen - seit Mai steht für Johannes Donhauser Ausdauertraining auf dem Programm. Sein Trainer im Leistungszentrum Ruhpolding ist der ehemalige Olympiasieger und Weltmeister Ricco Groß. Das erste Mal auf Schnee geht es im Oktober - in der Skihalle in Oberhof.

Im November folgen in Norwegen die Ausscheidungsrennen für den IBU-Cup, die Wettkampf-Serie unterhalb des Weltcups. Der ist für Donhauser in seinem ersten Jahr bei den Herren noch kein Thema, die Qualifikation für den IBU-Cup schon: "Es wird nicht einfach", sagt der 21-Jährige, "aber möglich ist es." Sechs Startplätze bekommt Deutschland für die acht IBU-Rennen in Schweden, der Slowakei (2), Italien, Österreich, Polen und Deutschland. Drei sind bereits vergeben. Um die restlichen drei kämpfen rund 20 Athleten.

Donhauser ist zuversichtlich, dass er einer dieser drei sein wird. Sollte das klappen - und sollte die Saison ähnlich erfolgreich werden wie die vergangene, wäre im kommenden Jahr der Weltcup das nächste Ziel. Und das übernächste Olympia 2018 in Pyeongchang/Südkorea.
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