Bilder und Skulpturen von Tilo Ettl in der Stadtgalerie Alte Feuerwache
Meister des bukolischen Realismus

Tilo Ettl ist ein gebürtiger Schwandorfer. Bild: hfz
Nicht wie üblich an einem Donnerstag, sondern bereits am Dienstag, 31. März, lädt das Kulturreferat der Stadt zur nächsten Vernissage in die Stadtgalerie Alte Feuerwache ein. Zur gewohnten Zeit um 19.30 Uhr wird die Ausstellung "Bilder und Skulpturen" von Tilo Ettl eröffnet. Die Einführung in sein Leben und Werk übernimmt Alena Mrowetz, für die musikalische Unterhaltung sorgt die fränkische Blues-Combo "A Pocketful of Blues" um Sängerin Chrissie the Cat alias Christine von Bieren.

Tilo Ettl, der seine Exponate bis Sonntag, 3. Mai, in Amberg zeigt, kam 1964 in Schwandorf zur Welt. Nach einem Studium der Kunstgeschichte und Philosophie an der Universität Regensburg, einem anschließenden Besuch der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und einem einjährigen Studienaufenthalt in New York lebt und arbeitet Ettl seit 1992 im tschechischen Planá bei Marienbad.

Tilo Ettl ist vor allem für seinen Anti-Modernismus und seine gegenständlichen Darstellungen bekannt. Seine aktuellen Pastelle kombinieren den menschlichen "Dominator" Individualverkehr mit ebenso atemberaubenden wie nebelumschleierten Stadtansichten. Dass Abstraktion nicht seine Sache ist, machen auch die Skulpturen von Tilo Ettl deutlich, die - ob in Holz geschnitzt oder in Stein gehauen - Menschen oder Tiere zeigen.

Die Presse hat ihn angesichts dieser antimodernen Haltung als "Meister des bukolischen Realismus" gefeiert und in seinen Exponaten "verschollene Idyllen" wiederentdeckt.
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