Blitzaktion nach Ferien für einen sicheren Weg zur Schule und zum Kindergarten
Kindern zuliebe: Runter vom Gas

Der Feind des Autofahrers: ein Blitzgerät. Zum Schuljahresbeginn kündigt der Zweckverband kommunale Verkehrssicherheit verstärkte Kontrollen an. Archivbild: Hartl
Das Ende der Ferien naht, ab Dienstag müssen wieder Tausende von Kindern zum Unterricht. Der Schulanfang ist quasi auch ein wichtiger Termin für den Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit. Der nämlich stellt Blitzgeräte auf, um Temposünder zu erwischen.

"Das neue Schuljahr beginnt - und damit die Sorge bei vielen Eltern um die Sicherheit auf dem Schulweg", heißt es dazu in einer Pressemitteilung der Stadt. Dank zahlreicher Aktionen habe sich in den vergangenen Jahrzehnten der Schutz ganz wesentlich verbessert. Heuer komme eine weitere Maßnahme hinzu, kündigt die Stadt an.

Sie appelliert an motorisierte Verkehrsteilnehmer, im Umfeld von Schulen besonders aufmerksam und bremsbereit zu sein sowie sich strikt an die Tempolimits zu halten. Zu Schuljahresbeginn legt der Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz darauf ein besonderes Augenmerk und will Raser auf Schulwegen stoppen.

Wobei sich die Messpunkte dabei nicht zwangsläufig direkt vor dem Schulhaus befinden müssen, erklärt Zweckverbands-Geschäftsführer Peter Ostermeier auf Nachfrage. Für alle Autofahrer hat er einen Tipp parat, um nicht in die Radarfalle zu tappen: "Runter vom Gas." Wichtig sei, dass die Autofahrer zum Schuljahresbeginn besonders aufmerksam sind. Vor allem die Erstklässler sind noch nicht souverän im Straßenverkehr. "Sie müssen ihren Schulweg erst kennenlernen und kennen natürlich noch nicht alle Gefahrenstellen."

Zwölf Mitgliedskommunen

Geblitzt wird nicht nur in der Woche nach den Sommerferien, sondern vielmehr den ganzen Monat über. Und zwar nicht nur in Amberg, sondern durchaus auch in anderen Gemeinden, die dem Zweckverband angehören - und das sind immerhin zwölf. "Für uns ist natürlich nicht nur die Schule ein Thema, denn auch der Kindergarten fängt wieder an", erklärt Ostermeier.
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