BLLV-Bezirkschefin beklagt immer höhere Belastungen
Viel zu wenig Lehrer

Der BLLV-Bezirksvorstand (von links): Geschäftsführerin Elisabeth Grassler, 3. Vorsitzende Martha Karg-Pirzer, 1. Vorsitzende Ursula Schroll, 2. Vorsitzender Albert Schindlbeck und Schatzmeister Klaus Wendler. BIld: gfr
In der Oberpfalz fehlen an Grund- und Mittelschulen zwischen 50 und 100 Lehrkräfte. Das betonte die wiedergewählte BLLV-Bezirksvorsitzende Ursula Schroll am Rande der 150-Jahre-Feier der Organisation in Amberg. Diese Stellen wären dringend notwendig, um den regulären Unterricht zu gewährleisten und alle Bedürfnisse der Schüler abzuarbeiten, betonte Schroll.

Das von den Lehrkräften zu bewältigende Pensum werde durch permanente Neuerungen tagtäglich aufgestockt, mehr Personal jedoch nicht zugewiesen. Herausforderungen und Belastungen würden immer mehr zunehmen, die Kinder in einer vollkommen neuen Medienwelt aufwachsen. Um die Inklusion zu meistern, würden die Rahmenbedingungen längst nicht stimmen, meinte die Bezirkschefin.

Es fehle die entsprechende Ausbildung der Lehrkräfte, es gebe zu wenig geeignete Fortbildungsmöglichkeiten, es fehle ausreichend Personal und es fehlen zusätzlich Räumlichkeiten in den Schulen.

Ein weiteres großes Problem sei die Altersstruktur der Lehrkräfte. Viele Ältere seien gesundheitlich angeschlagen. Bei den Grund- und Mittelschulen sei außerdem der weibliche Anteil auf 75 Prozent gestiegen, an Grundschulen fast auf 90 Prozent.
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