Bodybuilder Birner Zweiter bei Franken-Meisterschaft
Zehn Liter Wasser pro Tag

Einen Traum-Körper gebaut: Raphael Birner vom AC Amberg verringerte mit spezieller Nahrung und viel Wasser seinen Körperfettanteil auf minimale fünf Prozent. Bild: hfz
Lokales
Amberg in der Oberpfalz
06.05.2015
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Mit Raphael Birner kehrt das Bodybuilding nach Amberg zurück. Bereits vor zwei Jahren stellte er sich einen kleinen Publikum bei einer Studiomeisterschaft des AC Amberg und arbeitete jeher mit akribischen Perfektionismus an seinem Körper.

An sechs Tagen in der Woche war er im heimischen Fuchs-Fitness anzutreffen, trank bis zu zehn Liter Wasser am Tag und verzichtete vollends auf eine fett- oder gar zuckerreiche Nahrung. So verlor er bis zum Beginn seiner Wettkampfphase zehn Kilogramm und verringerte seinen Körperfettanteil auf minimale fünf Prozent.

Weltmeister hilft

Mit Hermann und Wolfgang Fuchs standen ihm nicht nur seine bekannten Trainer zur Seite, er wurde zusätzlich vom amtierenden Bodybuildingweltmeister Horst Wetterau unterstützt. Mit ihm feilte er wochenlang an seinem Posing und studierte eine eigens kreierte Choreographie ein, bis er bereit für seinen ersten großen Auftritt war.

Der war für den 22-jährigen Amberger gleich die deutsche Meisterschaft der Junioren in Berlin. Dort belegte er Mitte April Rang sechs und etablierte sich sogleich im Mittelfeld. Die Plätze eins und zwei gingen an Adolf Burghardt und Benedikt Hülsbusch, die mit 15 Kilo mehr Muskelmasse und ein wenig mehr an Erfahrung sich so einen entscheidenden Vorteil verschaffen konnten.

Kaum Pause

Gegen den Dritten, Dominik Dörfl, trat er bereits am Folgetag bei der Internationalen Fränkischen Meisterschaft wieder an. Hinter ihm belegte er dort den Platz zwei. Ausruhen durfte er sich trotz aller Anstrengung nicht, denn eine Woche später stand er erneut auf der Bühne. In Fulda richtete der Deutsche Bodybuilding- und Fitnessverband (DBFV) die deutsche Meisterschaft der Newcomer aus. Knapp am Podium vorbei erposte er sich den vierten Platz.

Mit seinen ersten nationalen Eindrücken darf es Birner nun etwas langsamer angehen lassen, bis er nächstes Jahr wieder auf der Bühne steht. Dann möchte er aber mindestens zehn Kilo mehr an Muskelmasse aufweisen, um so mit seinem hinzugewonnenen Wissen ganz oben mitspielen zu können.
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