Brand am Klinikum Amberg: Personal reagiert schnell
Glimpfliches Ende

Feuerwehrleute mit Atemschutzgeräten vor dem Haupteingang des Klinikums St. Marien: Viele Amberger fragten sich am späten Montagnachmittag, was da wohl passiert sei. Nach dem Einsatz der Rettungskräfte informierte das Klinikum seine Patienten per Durchsage, dass auf der Intensivstation der Motor einer Lüftungsanlage durchgeschmort war und es deshalb zu einer starken Rauchentwicklung kam. Bild: Steinbacher
Die Mitarbeiter der operativen Intensivstation des Amberger Klinikums hatten den Brand, der am Montagnachmittag auf ihrer Station ausgebrochen war (wir berichteten), selbst bemerkt. Die diensthabende Ärztin verständigte Marc Bigalke, den Katastrophenschutzbeauftragten des Hauses. Dieser besprach mit einem Brandschutzhelfer eine für den Herbst geplante Evakuierungs-Übung, als der Ernstfall eintrat.

"Wir hatten großes Glück", sagte Bigalke über den glimpflichen Ausgang des Brandes, bei dem der durchgeschmorte Motor einer Lüftungsanlage die Intensivstation verraucht hatte. Nach Absetzen des Notrufs verlegte das Personal sofort die vier Intensivpatienten der vom Qualm betroffenen Zimmer auf die internistische Intensivstation und in einen Aufwachraum. Parallel dazu suchten Techniker nach der Brandursache - "und fanden sie auch relativ schnell". All dies sei noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte (drei Stadtlöschzüge der Amberger Feuerwehr plus Ortsteilwehren, einige Rettungswagen, mehrere Notärzte sowie die BRK-Schnelleinsatzgruppen Behandlung und Transport) geschehen.

Erst im Nachgang seien die Patienten informiert wurden: Per Durchsage wurde ihnen erklärt, was passiert war und dass jetzt wieder alles in Ordnung sei.
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