Breitband: Telekom baut Netz mit bis zu 100 Megabits pro Sekunde auf
Für den OB ein Standortvorteil

Im Beisein von Anatoli Kuschnir (links), dem verantwortlichen Bauleiter der Telekom Technik für Amberg, und assistiert von einem Mitarbeiter, sorgt OB Michael Cerny (Mitte) für den richtigen Anschluss. Bild: hfz
"Die Breitband-Initiative der Stadt Amberg nimmt deutlich an Fahrt auf", freut sich die Pressesprecherin der Stadt, Susanne Schwab. Nur wenige Tage vor der Ausschreibung zum geförderten Ausbau des Netzes im Stadtgebiet hatte die Telekom jetzt zu einer Baustellenbesichtigung und zu einem wichtigen Ereignis eingeladen: dem sogenannten Einblasen des ersten Glasfaserstrangs in der Lindenallee im Bereich des Antoniwegs.

Ziel: Volle Abdeckung

Mit dieser Maßnahme, durch die weitere Wohngebiete erschlossen werden können, knüpft die Telekom an ihre Giganetz-Initiative an. "Damit kommen wir unserem Ziel eines hundertprozentigen Ausbaus wieder ein ganzes Stück näher", unterstrich Oberbürgermeister Michael Cerny, dem es ein großes Anliegen ist, dass in Amberg auch wirklich "jeder den leistungsfähigen Anschluss bekommt, den er braucht".

Bis Ende 2016 soll es soweit sein, dass die Stadt bis in den letzten Winkel erschlossen ist - "ein klarer Standortvorteil für Amberg", war sich der Oberbürgermeister sicher und dankte allen Beteiligten, die aktiv ihren Beitrag leisten. Dazu gehört auch die Gewerbebau, die die Federführung im sich anschließenden Förderverfahren übernommen hat. Der Telekom-Beauftragte für den Breitbandausbau in der Region, Christoph Bernik, erläuterte, dass in Amberg "über 100 Kilometer an Glasfaserkabeln neu verlegt und 90 neue Netzverteiler aufgebaut werden". Die Einschränkungen für die Bürger sollen sich in Grenzen halten, versprach Bernik: "Wir gehen immer in überschaubaren Abschnitten voran."

Ab Frühjahr 2016 möglich

In den vergangenen eineinhalb Monaten wurden bereits 33 der insgesamt 90 Multifunktionskästen aufgestellt und etliche Meter an Leitungen verlegt. Voraussichtlich ab Frühjahr 2016 werden die Haushalte, die im Einzugsbereich der neu erschlossenen Gebiete liegen, Gelegenheit erhalten, an das schnelle Internet anzuschließen. Je nachdem, wie weit sie sich vom Verteilerkasten entfernt befinden, wird dann eine Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 100 Megabit pro Sekunde erreicht. Wer sich für diese Möglichkeit interessiert, hat bereits jetzt Gelegenheit, sich über die kostenlose Hotline 0800/3 303 000 oder auf der Homepage www. telekom.de/schneller registrieren zu lassen.
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