Brigadekommandeur André Bodemann zu Gast beim OB
Tradition erhalten

Oberst André Bodemann erläuterte anstehende Planungen für die Panzerbrigade. Bild: hrs
Oberst André Bodemann ist seit dem 30. Juli Kommandeur der Panzerbrigade 12 "Oberpfalz". Von Garnisonsbürgermeistern und seinen Bataillonskommandeuren begleitet, kam er zu einem Informationsbesuch mit Erfahrungsaustausch ins Rathaus.

Mit rund 5000 Soldaten ist die Panzerbrigade eine der kampfstärksten im Heer. Die Bataillone des Großverbandes sind in der Oberpfalz und in Niederbayern untergebracht. Bodemann ist Panzergrenadier und stammt aus Wuppertal. Im Großen Rathaussaal stellte Oberbürgermeister Michael Cerny die Stadt vor. Amberg habe nicht nur eine reichhaltige Geschichte, sondern sei auch eine schöne Stadt mit mittelalterlichem Flair. Zudem könne man zahlreiche Arbeitsplätze anbieten und habe vor allem Schulen aller Art.

Militär und Stadt hätten eine lange gemeinsame Tradition, und die Kontakte zwischen Soldaten und Bevölkerung seien sehr gut. Man sei betrübt, dass der Bundeswehrstandort aufgegeben werde. Dennoch, auch nach dem Weggang freue man sich immer auf Soldaten als Besucher, betonte Cerny. Oberst Bodemann sagte, wenn auch die Jahre am Standort Amberg gezählt seien, wolle man diese traditionellen Treffen aufrechterhalten. Für die Brigade stehe in nächster Zeit wieder ein Einsatz bevor. Die Bundeswehr wolle für junge Menschen als Arbeitgeber noch interessanter werden. Dabei müsse die Bundeswehr bei der Gewinnung qualifizierten Nachwuchses in Konkurrenz mit der Wirtschaft treten.

Danach ging es in den kleinen historischen Rathaussaal. Dort gab es bei einem kleinen Imbiss die Möglichkeit zu weiteren Gesprächen. (hrs)
Weitere Beiträge zu den Themen: November 2014 (8194)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.