Brisante Kellerduelle

Michael Zippel (links) war mit 15 Punkten bester Amberger beim 61:46-Erfolg des RSC Amberg gegen den BVSV Donauwörth. Auf seine Treffsicherheit hofft der Regionalliga-Neuling auch beim Heimspieltag am Samstag in der triMAX-Halle gegen die Tabellennachbarn RSV Bayreuth und USC München II. Bild: ref

Gegen Spitzenreiter Rosenheim war nichts zu holen. Gegen Donauwörth schon. Dem zweiten Saisonsieg des RSC Amberg in der Rollstuhlbasketball-Regionalliga Süd sollen nun beim Heimspieltag zwei weitere folgen.

Zu Gast in der triMAX-Halle sind am Samstag, 29. November, die beiden Nachbarn aus dem Tabellenkeller, RSV Bayreuth (10 Uhr) und USC München II (14 Uhr). Gewinnen die Gastgeber beide Partien, wäre das Punktekonto (4:8) ausgeglichen und der Aufsteiger auf dem besten Weg zum Klassenerhalt.

Verzichten muss der Siebtplatzierte RSC Amberg in den Spielen gegen die punktgleichen Bayreuther (Platz sechs) und den Tabellenvorletzten München (2:10) auf Philipp Vogel, dafür sind Sascha Turnhöfer und Jürgen Weiß wieder fit und auch der Amberger Neuzugang Ludwig Wolf wird wieder dabei sein. Der Eintritt für Zuschauer ist frei.

Bei der Generalprobe für den Heimspieltag gab es am vergangenen Wochenende in Rosenberg einen Sieg und eine Niederlage. In der Partie gegen die stark besetzten Donauwörther (drei ehemalige Bundesligaspieler) lagen die Amberger schnell mit 4:13 im Rückstand, ehe eine taktische Umstellung die Wende brachte. Die Amberger attackierten die gegnerischen Schlüsselspieler nun bereits weit in der gegnerischen Hälfte. So kämpfte sich der RSC bis zum Ende des ersten Viertels bis auf 13:17 heran. Punktegarant war Michael Zippel, der im ersten Viertel 7 seiner 15 Punkte machte.

Das zweite Viertel ging mit 14:8 an der RSC, so dass Amberg zur Pause knapp mit 27:25 führte. In der zweiten Hälfte konnten die Donauwörther der starken fahrerischen Leistung der Amberger nichts entgegensetzen. Vier RSC-Spieler punkteten zweistellig und auch Christian Schafberger steuerte 8 Punkte zum ungefährdeten 61:46-Sieg bei. Nach lediglich 20 Minuten Erholung stand bereits das zweite Spiel gegen den Tabellenführer und Meisterfavoriten SB DJK Rosenheim an. Gegen die jungen und taktisch bestens eingestellten Hausherren fanden die Amberger keine Mittel. Im ersten Viertel (14:19) hielten sie zwar noch mit, das zweite verloren sie jedoch mit 8:27 und das Spiel war zur Pause (22:46) schon entschieden. In der zweiten Hälfte probierten die Amberger verschiedene taktische Aufstellungen aus und ließen nach der klaren 44:88-Niederlage die Köpfe nicht hängen.

RSG Amberg: Domeier (14/2), Schafberger (8/2), Wolf (10/4), Zippel (15/12), Vogel (14/14), Lerzer, Fischer (-/2), Betzlbacher (-/8).
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