Bürgermeister entkräftet Anekdote
Hintergrund

Vilseck. (doz) Über Sepp Finster gibt es viele Geschichten. Einer viel erzählten Anekdote zufolge soll er sich bei der Vereidung zum Stadtrat gewünscht haben, mit "Stern des Südens" in den Rathaussaal einzuziehen. Hans-Martin Schertl entkräftete das aber. "Wir sind ein seriöses Gremium", versicherte der Vilsecker Bürgermeister. An der Geschichte sei nichts dran. Was für Schertl aber feststeht, ist, dass Finster eine "besondere Type" ist: "Er lebt und stirbt für den FC Bayern und ist ein Narr im positiven Sinn." Geht es um organisatorische Dinge, habe das beim Fanclub-Vorsitzenden Hand und Fuß.

"Auf eine Karte warten 20 Leute"

Vilseck. (doz) Ein Dauerthema ist für Sepp Finster die Karten-Kontingentierung. Der Fanclub-Vorsitzende sagt vereinfacht: "Auf eine Karte warten 20 Leute." Deshalb nutzt er auch jede Gelegenheit, um auf die nicht seltenen Engpässe aufmerksam zu machen. Ob nun Mario Mandžukic bei einem Fanclub-Besuch in Kastl oder Rafinha in Vilseck - beiden erklärte er schon die prekäre Situation. Schließlich wollen seine über 1000 Mitglieder mit Tickets versorgt sein.

"Ich bin ein Alles-Fahrer"

Vilseck. (doz) Sepp Finster ist nach eigenere Aussage bei 99,99 Prozent der Pflichtspiele dabei: "Ich bin ein Alles-Fahrer." Der 48-Jährige arbeitet Vollzeit als Stapelfahrer. Für seine Stadionbesuche tauscht er Schichten oder baut Überstunden ab. Alles eine Frage der Organisation.
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