Bürgermeister spendiert zum Start eine Brotzeit
Erste Amtshandlung: Mutmachen

Unter den Studienanfängern in Amberg befinden sich auch fünf junge Leute aus Malaysia. Sie begrüßte OTH-Präsidentin Andrea Klug (links) beim Semesterstart ganz besonders. Bild: usc

Der 1. Oktober war für 530 junge Leute ein einschneidender Tag in ihrem Lebenslauf. Für sie begann an der OTH in Amberg ein neuer Lebensabschnitt. Das hatten sie mit Professorin Andrea Klug gemeinsam.

An ihrem ersten Arbeitstag blieb es der neuen Hochschul-Präsidentin vorbehalten, die Studienanfänger in der benachbarten Turnhalle zu begrüßen. Oberbürgermeister Michael Cerny machte vor allem den zugezogenen Erstsemestern Geschmack auf Amberg: Er spendierte den Studienanfängern eine kleine Brotzeit.

Zweifel zerstreuen

Klug erinnerte an ihren Studienbeginn im Jahr 1984 an der juristischen Fakultät in Regensburg. Damals habe sie sich auch gefragt, ob sie das richtige Studienfach, die richtige Hochschule gewählt habe. Die OTH-Präsident versuchte, die Zweifel der Erstsemester zu zerstreuen. "Ich und die ganze Hochschulfamilie wollen und alles tun, damit Sie ihr Studium erfolgreich bei uns an der OTH Amberg-Weiden abschließen", versicherte sie. Die Ausgangssituation für einen Studienerfolg sei sehr gut. Klug verwies darauf, dass die Abbrecherquote an Hochschulen für angewandte Wissenschaft deutlich niedriger sei als an Universitäten. Grund sei sicher die starke Praxisorientierung des Studiums. "Sie werden bereits sehr früh in ihrem Studium wissen, wofür sie lernen und sie werden auch früh in Kontakt mit späteren Arbeitgebern treten", erläuterte Klug. "Über Rankings und Befragungen melden uns Studierende immer wieder zurück, ob und wie zufrieden sie bei uns an der Hochschule sind", sagte die Präsidentin. "Aufgrund dieser Rückmeldungen arbeiten wir an einer kontinuierlichen Verbesserung der Lehre und der Studienbedingungen". Klug ermunterte die Studienanfänger, sich an diesen Umfragen zu beteiligen und sich in die studentischen Gremien einzubringen.

Nicht gleich aufgeben

Die neue Präsidentin verhehlte nicht, dass der Start in ein Ingenieurstudium wie hier in Amberg bei vielen vielleicht nicht gleich ganz reibungslos klappen werde. Für den Fall, dass jemand durch die erste Klausur fallen sollte, wäre es falsch, gleich das Studienfach oder die Hochschule zu wechseln. Gerade hier biete die OTH Unterstützung an. "Wir - alle Mitglieder der Hochschulfamilien - werden sie unterstützen."

Ihrem Willkommensgruß schloss sich Oberbürgermeister Michael Cerny an. Er versicherte den Studienanfängern, dass sie nicht nur die richtige Hochschule, sondern auch den richtigen Hochschul-Standort ausgewählt hätten. "Studieren und Leben in der Stadt gehören zusammen," sagte er. Zuvor hatten die Neulinge Gelegenheit, bei einem Rundgang ihre Fakultäten kennenzulernen. Das Nachmittagsprogramm gestalteten die Fachschaften mit Brotzeit und Stadtrallye.
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