Bundesliga-Keglerinnen von FEB Amberg verlieren auch in Regensburg - Auftakt wieder verpatzt
Sieg- und glücklos am Ende der Vorrunde

Den Sportkeglerinnen von FEB Amberg fehlt in der 1. Bundesliga einfach das nötige Glück und der letzte Funke Souveränität. Das Tabellenschlusslicht unterlag am letzten Spieltag der Vorrunde bei Walhalla Regensburg mit 3:5 bei 3120:3122, dabei wäre für die Ambergerinnen ein Unentschieden oder sogar der erste Sieg drin gewesen.

Für den FEB Amberg gingen diesmal Doris Schwaiger und Patricia Paukner gegen Sandra Plank und Sabrina Hoffmann an den Start. Schwaiger gab die erste Bahn mit nur einem Holz Rückstand ab, verlor aber dann die beiden nächsten Durchgänge deutlicher. Im letzten Lauf präsentierte sich die Ambergerin mit starken 157 noch einmal kämpferisch, ein Satzpunkt reichte aber nicht aus, so dass sie Plank bei 541:534 den Mannschaftspunkt überlassen musste. Patricia Paukner blieb ihrer Kontrahentin Hoffmann stets dicht auf den Fersen, gab jedoch die beiden ersten Bahnen immer auf den letzten Würfen noch ab. Im dritten Durchgang setzte sich Hoffmann dann etwas ab, während Paukner ebenfalls nur den letzten Lauf für sich verbuchte. 2:0 für die Gastgeberinnen, die FEB-Damen lagen mit 36 Zählern im Rückstand.

Auch Anja Kowalczyk verlor die erste Bahn nur knapp und konnte auch nach dem Wechsel keinen Fuß fassen. Zwar gelang der Ambergerin im dritten Durchgang ein Konter, Alexandra Haderlein drehte jedoch im letzten Satz noch einmal richtig auf, so dass Kowalczyk hier keine Chance mehr hatte, das Duell noch zu ihren Gunsten zu drehen - 3:0 für Regensburg. Auf der anderen Seite bekam es Andrea Paukner mit einer überraschend schwach agierenden Sandra Brunner zu tun, so dass die Ambergerin während der beiden ersten Sätze etliche Hölzer holte.

Regensburg wechselte ab dem dritten Durchgang dann Linda Trimpl ein, die aber keine wesentliche Steigerung herbeiführte. Auch gegen sie hatte Paukner leichtes Spiel und punktete in den beiden übrigen Durchgängen. Mit 450:536 hatte sie nicht nur die Amberger Tagesbestleistung sondern auch etliche wichtige Zähler geholt.

Nun sah es für Amberger gleich besser aus, der Rückstand hatte sich nun zu einem Vorsprung von 36 Zählern gedreht und die Begegnung war wieder völlig offen. Aber Tanja Immer gab gegen Tanja Seifert die beiden ersten Bahnen ab und wurde nach 65 Wurf durch Jessica Kraus ersetzt. Diese musste sich erst ins Spiel hineinarbeiten und verlor dadurch die dritte Bahn. Erst im letzten Durchgang lief sie zu gewohnter Form auf, aber zu spät. Mit 536:512 hatte Seifert den Mannschaftspunkt für Regensburg gewonnen.

Mirjam Pauser erwischte gegen Silvia Schindler einen mäßigen Auftakt, arbeitete sich aber nach dem Bahnwechsel wieder etwas heran. Der dritte Lauf ging mit Glück an die Ambergerin, die allerdings die gesamte Spieldistanz hindurch immer um ein paar wenige Hölzer im Rückstand blieb. Durch zu schwaches Agieren in die Vollen schaffte es Pauser nicht, sich gegen eine ebenfalls nicht berauschende Schindler durchzusetzen. Somit fehlten der Ambergerin im letzten Lauf gerade einmal vier Zähler zu einem Unentschieden.
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