Christkindl ohne Aussetzer

Der 29. Amberger Weihnachtsmarkt ist eröffnet. Gleich am ersten Tag herrschte großer Andrang. Bild: Steinbacher

Wie der Vater, so der Sohn: Bürgermeister Martin Preuß eröffnete am Abend den Weihnachtsmarkt, den sein verstorbener Vater Hans vor 29 Jahren ins Leben gerufen hat.

Als Vorsitzender der Park- und Werbegemeinschaft (PWG) hatte Hans Preuß den ersten Weihnachtsmarkt zwischen Martinskirche und Rathaus 1985 organisiert. AM Donnerstag stand nun sein Sohn auf der Bühne, um die 29. Auflage als 2. Bürgermeister offiziell zu eröffnen.

Es war ein Auftakt wie aus dem Bilderbuch: Hunderte Lämpchen und Scheinwerfer tauchten die historischen Gebäude rund um den Marktplatz zur blauen Stunde in ein warmes Licht. Die Mädchen und Buben aus dem Kindergarten Marienheim formulierten die passende Botschaft dazu, als sie mit strahlenden Augen sangen: "Wir tragen ein Licht in die Welt hinein." Einen besonderen Auftritt hatte die fünf Jahre alte Amelie Rank. Als Christkind verkleidet, wartete sie tapfer bis zum Schluss der Eröffnungszeremonie, um ihr Gedicht aufzusagen - Verse, die eine ganze DIN-A4 -Seite ausfüllten. Amelie trug den Text ohne Aussetzer vor.

Ort zum Entschleunigen

Der Posaunenchor der Paulanergemeinde unter der Leitung von Rudolf Bär gehört zum Christkindlmarkt wie Kinderkarussell und Glühwein-Stand. Vor dem Portal der Basilika stimmten die Musiker die Besucher auf die Adventszeit ein. "Amberg wird heller in den nächsten Wochen", sagte Bürgermeister Preuß. Der Weihnachtsmarkt im Herzen der Stadt entzünde "ein kleines Licht in den Herzen der Besucher". Der Platz zwischen den Buden sei ein "idealer Ort zum Entschleunigen".
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