Container am Ende des Claudiwegs sorgen für Ärger bei den Anwohnern
Schandfleck am Bergsteig

Die Anwohner sind sauer: Ein Schandfleck für das Bergsteigviertel seien Altglas- und Grüncontainer an der Abfahrt von der Leopoldstraße in den Claudiweg. Gestern hörte sich FDP-Stadträtin Emilia Leithäuser (rechts) die Bedenken der Anwohner vor Ort an. Bild: gf
Unmut gibt es am Bergsteig, der Grund: Die Stadtverwaltung platzierte entgegen angeblicher Zusagen am östlichen Ende des Claudiwegs Glas- und Grüncontainer. Günstiger wäre, nach Ansicht einiger Anwohner, ein Standort im nahe gelegenen Gewerbegebiet, der auch von der dortigen Kleingartenanlage auf kurzem Weg erreicht werden könnte.

Schnelle Müllentsorgung

FDP-Stadträtin Emilie Leithäuser, die von Anwohnern des Claudiwegs auf die Problematik angesprochen wurde, erörterte vor Ort mit dem Betroffenen den Containerstandort. Sie bekam zu hören, dass der Standort ungünstig sei, denn die Behälter seien von der Leopoldstraße her einsehbar und würden zur schnellen Müllentsorgung einladen. Gefährlich sei es, wenn Fahrzeuge zum Entladen unmittelbar nach der Einfahrt von der Leopoldstraße stünden und andere Verkehrsteilnehmer müssten sich im Kurvenbereich vorbeizwängen. Christl Flierl, die seit Jahren im Claudiweg ihren Friseursalon betreibt, meinte: "Der Stadt solle schon daran gelegen sein, das Bergsteigviertel aufzuwerten, aber mit dem Schandfleck dieses Containerstandorts am Eingangstor zum Bergsteig wird das niemals gelingen."

Kein gutes Bild

"Wir wollen unseren Bergsteig sauber halten", forderten die Anlieger des Claudiwegs. "Aber wenn dort jeder seinen Dreck, seine zerbrochenen Gläser liegen lässt, gibt das kein gutes Bild ab."

Es könne auch nicht angehen, dass man seine faulen Äpfel einfach hinter die Container schmeißt, wenn der Grüncontainer bereits voll ist.
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