CSU-Mandatsträger legen Marschroute für die nächsten Monate fest - Draht zur Regierung nicht ...
Dicke Terminkalender jagen sich gegenseitig

Die Spitzenpolitiker der CSU in der Region (von links): Martin Preuß, Barbara Lanzinger, Michael Cerny, Harald Schwartz, Alois Karl und Richard Reisinger. Bild: hfz
Ihre Terminkalender sind voll und sie sehen sich oft bei den unterschiedlichsten Veranstaltungen. Dennoch bleibt oft kaum Zeit, um ausführlich zu reden. Jetzt haben sich die CSU-Spitzenpolitiker aus der Stadt und dem Landkreis getroffen, um die Zusammenarbeit gezielt abzustimmen.

Bürgeranliegen bearbeiten

Die Bundestagsabgeordneten Alois Karl und Barbara Lanzinger, Landrat Richard Reisinger, Oberbürgermeister Michael Cerny und der Amberger CSU-Kreisvorsitzende und Bezirksrat Martin Preuß waren der Einladung des Amberg-Sulzbacher CSU-Kreisvorsitzenden und Landtagsdirektabgeordneten Harald Schwartz zu diesem Gespräch gefolgt. "Eine interne Abstimmung ist hin und wieder nötig. Dadurch können wir so manches Bürgeranliegen noch effektiver bearbeiten und auch die Marschrichtung unserer Politik für die Stadt Amberg und den Landkreis Amberg-Sulzbach festlegen", erklärte Schwartz laut Pressemitteilung.

"In keiner anderen Partei in unserem Raum ist die Verzahnung aller politischen Ebenen - von den Gemeinden über Bezirks- und Landtag bis ins höchste Deutsche Parlament - so gut möglich, wie in der CSU", sagte Barbara Lanzinger.

Ihr Kollege Alois Karl ergänzte: "Selbst ein Neumarkter wie ich ist in dieses politische Informations- und Kommunikationsnetz hier vor Ort hervorragend eingebunden." Besonders die Themen Wasser- und Abwasseranlagen, Schienenverkehr und die Aufnahme von Asylbewerbern diskutierten die Politiker. "Als Stadt, Landkreis oder Bezirk ist man gerade bei der Unterbringung unbegleiteter Kinder und Jugendlicher darauf angewiesen, dass man Spielräume hat, um diese jungen Menschen optimal zu beherbergen. In Abstimmung mit unseren Sprachrohren in den übergeordneten Parlamenten können wir unsere Sorgen und Probleme quasi direkt an die Staatsregierung und unsere Berliner Minister herantragen", unterstrichen Preuß und Cerny. Reisinger ging auf die Terminkoordination ein: "Gerade im ersten halben Jahr, wenn auf allen parteiinternen Ebenen gewählt wird, ist es wichtig, sich abzustimmen. Es kann nicht jeder überall sein. Aber wir versuchen, uns so aufzuteilen, dass die uns einladenden Vereine und Verbände und deren Mitglieder unsere Wertschätzung für ihre Arbeit erhalten."
Weitere Beiträge zu den Themen: Februar 2015 (7876)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.