Cyber-Mobbing-Vortrag an der Schönwerth-Realschule
Vorsicht im Internet

Statistisch gesehen werden in Deutschland bis zu drei Schüler einer Klasse gemobbt. Im Vergleich zu "normalen" Hänseleien kann Internet-Mobbing gravierendere Auswirkungen für die Betroffenen haben. Um Schüler, Eltern und Lehrer über diese und andere Gefahren im Internet aufzuklären, hatte die Schönwerth-Realschule mit Slawomir Siewior einen der führenden Experten auf diesem Gebiet für eine ganze Vortragswoche verpflichtet.

Dabei wurden alle Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 9 vor Cyber-Mobbing gewarnt. Laut Referent gibt es auch Cyber-Grooming (sexuelle Belästigungen von Kindern und Jugendlichen im Internet) und Sexting (Versenden freizügiger Aufnahmen von sich selbst). Kommentare und Bilder sollten nur dann gepostet werden, wenn man sie auch guten Gewissens am schwarzen Brett veröffentlichen könnte. So schockierte es viele Eltern, dass mit Hilfe recht einfacher Internetrecherche ein unbedachtes Bild auf der Plattform Facebook dazu führen kann, dass es einem Triebtäter erschreckend schnell möglich ist, Aufenthaltsort und -zeit von Minderjährigen herauszufinden.

"Es ist schwierig, sein Kind vor Cyber-Mobbing zu schützen", sagte Siewior. Wichtig sei es, dass man gemeinsam Regeln aufstelle und diese konsequent einhalte. Am wichtigsten sei es für Eltern, sich für ihr Kind zu interessieren und mit ihm über die Vor- und Nachteile des Internets zu diskutieren. Mitgliedschaften in Musik- oder Sportvereinen seien ratsam. Dort lernten die Kinder und Jugendlichen, selbstbewusst zu werden und gar nicht erst in den Strudel der Hänseleien im Internet zu geraten.
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