Da hilft nur noch sparen
Angemerkt

Wer selbst schon einmal ein altes Haus hergerichtet hat, kennt die Situation: Irgendwann einmal sind die kalkulierten Kosten so hoch, dass es billiger wäre, den alten Kasten einfach wegzuschieben und neu zu bauen. Das kann die Stadt im Fall der Wirtschaftsschule aber nicht machen. Ein Neubau, ja der wäre möglich auf der grünen Wiese. Aber dann hätte die Stadt ja immer noch den alten Kasten in der Ziegelgasse am Hals.

Doch die Kosten steigen und steigen. Noch sind es reine Berechnungen, es sind ja noch nicht einmal die Förderanträge bei der Regierung der Oberpfalz gestellt. Trotzdem ist die Sanierung und Erweiterung in zwei Jahren bereits um eine Million Euro teurer geworden. Der Bau hat gute Konjunktur, entsprechend bewegen sich die Preise derzeit stark nach oben. Tendenz weiter deutlich steigend.

Am Ende wird die Maßnahme wohl wirklich mehr kosten, als ein kompletter Neubau verschlingen würde. Für diese Mehrkosten gibt es aber keine Förderung, bei Privatleuten würde das Finanzamt den Begriff Liebhaberei anwenden, die Regierung der Oberpfalz dreht dann einfach den Geldhahn zu. Da hilft nur eins: Sparen, sparen, sparen. Eine automatische Lüftungsanlage brauchen die Schüler der Wirtschaftsschule nun wirklich nicht. Sie könnten doch einfach mal zwischendrin die Fenster aufmachen.

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andreas.ascherl@zeitung.org

Polizeibericht Frühmorgens im Pfarrgarten

Amberg. Ungebetene Besucher überstiegen am frühen Samstagmorgen am Malteserplatz das Eisentor zum Pfarrgarten der Pfarrei St. Georg und richteten dabei einen Schaden von rund 1000 Euro an. Ein Zeuge hörte gegen 5.20 Uhr verdächtige Geräusche. Als er nach dem Rechten sah, bemerkte er eine unbekannte Person, die das Grundstück verließ. Er forderte den Fremden zwar noch zum Stehenbleiben auf, was dieser allerdings ignorierte. Bei einer Überprüfung bemerkten die Verantwortlichen, dass beim Übersteigen des Tores ein Ornament verbogen wurde. Außerdem war ein Toilettenfenster eingeschlagen. Der Schaden beträgt etwa 1000 Euro.

Wut an Autos ausgelassen

Amberg. Böse Überraschungen: Ein 34-jähriger hatte seinen Opel Vectra am Dienstag gegen 23 Uhr in der Faberstraße geparkt. Als er am Donnerstag gegen 12 Uhr zu seinem Wagen kam, waren alle vier Reifen zerstochen. Ähnlich erging es einer Autofahrerin. Sie hatte ihren BMW 118d am Donnerstag zwischen 19 und 22.45 Uhr in der Fagerastraße geparkt. Bei der Rückkehr war die Windschutzscheibe beschädigt. Beide zeigten die Taten an. Die Polizei bittet um Hinweise.
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