Dafür ist das Spielfeld da
Angemerkt

Spätestens wenn die Häme von Fangesängen, Frotzeleien, Pöbeleien, Beschimpfungen und Beleidigungen in handfeste Gewalt umschlagen, hört der Spaß auf. Eishockey-Spieler und -anhänger sind bekanntlich keine Pfarrerstöchter. Umso erfreulicher sind die unmissverständlichen Sätze von ERSC-Vorsitzendem Mustafa Sugle: Stadionverbot für nachgewiesene Gewalttaten von Ultras der eigenen Wild-Lions-Fraktion. Da zögere er keine Sekunde und genieße die volle Rückendeckung der Vereinsspitze.

Das kann aber nur eine Art Sofortmaßnahme sein. Zur noch erfreulicheren Nachricht über Sugles erste Stellungnahme zu den Vorfällen am Sonntagabend wird deshalb seine Ankündigung, regelmäßige Fan-Stammtische für bekanntermaßen problematische Anhänger auszuprobieren. Er möchte schlichtweg das Gespräch, den Austausch suchen. Schließlich gibt es ja eine große Gemeinsamkeit - den Verein, die Mannschaften, die anderen Fans. Das sollte verbinden statt entzweien. Für Revanchen ist das Spielfeld da.

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Nachgefragt Rathauschef bei Seehofer

Amberg. (upl) Eigentlich sollte Oberbürgermeister Michael Cerny heute Vormittag die Verbandsversammlung des Zweckverbandes Nahverkehr Amberg-Sulzbach im Mittleren Rathaussaal leiten. Doch das Stadtoberhaupt hat einen anderen wichtigen Termin. Er wurde zusammen mit Amtskollegen aus ganz Bayern zu einer Besprechung mit Ministerpräsident Horst Seehofer gebeten. Dem Vernehmen nach soll es um das Thema Flüchtlinge gehen. Weitere Details waren am Dienstag nicht in Erfahrung zu bringen. Die Verbandsversammlung wird am Freitag, 23. Oktober, nachgeholt.

Im Blickpunkt Da will einer illegal Metall sammeln

Amberg. In Kleinraigering sind Handzettel eines unbekannten Abfallsammlers aufgetaucht. Die Bürger sollten für morgen Verschiedenes - Elektroschrott über Benzinkanister bis hin zu Altkleider - bereitstellen. Nach Angaben der Stadt handelt es sich um eine nicht angemeldete gewerbliche Sammlung. Ziel sei ausschließlich, an gewinnbringende Sachen zu kommen. Was sich weniger lohnt, werde vielfach am Straßenrand zurückgelassen oder in der Natur entsorgt.

"In Amberg gibt es ohnehin keine Veranlassung, sich an einer derartigen Sammlung zu beteiligen, denn die Entsorgung von Abfällen aus privaten Haushaltungen ist durch die Stadtverwaltung flächendeckend sichergestellt", teilt die Pressestelle mit. Sie appelliert an die Bürger, Elektrogeräte oder Metalle nicht an unseriöse Sammler abzugeben.
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