Damals und heute

Der Start des Notrufs für Kinder und Jugendliche war kein einfacher, erfolgte er doch ohne Geld aus dem städtischen Haushalt. Möglich wurde das Angebot dank einer privaten Spenden-Initiative, die den geplanten einjährigen Probebetrieb bezahlte. Eigentlich hatte die Stadt schon für die Einrichtung einer solchen Hotline für Kinder in Not gestimmt - nur scheiterte die Realisierung zunächst an der Finanzierung.

Damit wollte sich Anwalt Rainer Hauenstein nicht zufriedengeben und initiierte in Zusammenarbeit mit der Amberger Zeitung einen Spendenaufruf, um die zunächst erforderlichen 1200 Euro zu sammeln. Insgesamt kamen damals weit mehr als 2700 Euro zusammen.

Laut Bürgermeister Martin Preuß haben sich seitdem die Bedingungen, unter denen Kinder aufwachsen, grundlegend geändert - auch durch den steigenden Einfluss der Informations- und Medienwelt. Ein Großteil der Kinder und Jugendlichen bewältige diesen Veränderungsprozess ohne Probleme, der andere Teil sei jedoch dringend auf Unterstützung der Jugendhilfe angewiesen, die präventiv eingreifen müsse. Das entsprechende Angebot sei eben der Notruf. (gfr/tk)
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