Damen der HG Amberg verlieren gegen Forchheim
So viele Gegentore sind eine Katastrophe

Die Handballerinnen der HG Amberg unterlagen am Samstag in der Handball-Bezirksoberliga dem HC Forchheim mit 25:28 (13:15). Die ersatzgeschwächten Gastgeberinnen setzten gegen den starken Aufsteiger zunächst auf eine 4:2-Deckung, die in den ersten Minuten laut Trainer Martin Feldbauer auch "super funktionierte".

Das Problem: Die Mannschaft hatte nicht die konditionellen Reserven, diese kräftezehrende Formation durchzuhalten. Mit dem notgedrungenen Wechsel auf eine 6:0-Formation konnte Forchheim auf einmal schalten und walten wie es wollte. Der HC kam häufig bei sechs Metern frei zum Wurf und ließ von der dort auch der gut aufgelegten Torhüterin Nadine Hagerer wenig Abwehrmöglichkeiten. In der Offensive spielten die Ambergerinnen über weite Strecken sehr gefällig, so dass beim 13:15-Pausenstand weiterhin alles offen war.

Das galt jedoch auch nach Wiederanpfiff für die Deckung der Gastgeberinnen: Obwohl Forchheim keine Auslösehandlungen spielte, waren die HG-Abwehrspielerinnen zu spät an den HC-Angreiferinnen und auch das Aushelfen klappte selten bis gar nicht. Im Angriff konnte sich die im ersten Abschnitt noch sehr treffsichere Katja Deml nun kaum mehr in Szene setzen und es waren fast nur noch Corinna Engelbrecht, die im Rückraum eine couragierte Vorstellung zeigte, und Kreisläuferin Kathi Frisch, die die Bälle hochprozentig im HC-Kasten unterbrachten.

So konnte Forchheim mit einer guten Trefferquote bis zum Schlusspfiff immer einen leichten Vorsprung bewahren und auch verdient die Punkte einfahren. HG-Coach Martin Feldbauer: "Mit den 25 geworfenen Toren kann ich leben, aber 28 Gegentore, die ohne großartige Spielzüge gefallen sind, sind eine Katastrophe." Lobende Worte fand der Trainer für seine beiden Torhüterinnen Nadine Hagerer und Nicole Schobert.

HG Amberg: Tor. Hagerer, Schobert Feld: Deml (7), Frisch (5), Engelbrecht (5/1), Belmer (3/1), Bodensteiner, Karl (je 2), Lösch (1), Maget.
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