Damen von FEB Amberg führen gegen SKK Poing, verlieren aber auch das achte Spiel der ...
Immer noch mit leeren Händen

Auch der achte Spieltag in der 1. Bundesliga brachte für die Sportkeglerinnen von FEB Amberg nicht den ersehnten Punktgewinn. Obwohl sie im Heimspiel gegen die Gäste vom SKK 98 Poing vielversprechend begannen, riss in der Mittelachse der Faden, so dass Poing in der Gesamtholzzahl davonzog. Für das FEB-Schlusspaar wäre noch ein Unentschieden drin gewesen, die Gäste bewiesen aber den längeren Atem. Mit 3:5 bei 3142:3250 verloren die Ambergerinnen und stehen noch immer mit leeren Händen da.

Patricia Paukner musste sich im ersten Lauf gegen Andrea Pichler geschlagen geben, sicherte sich die beiden nächsten Durchgänge. Richtig spannend wurde es auf der letzten Bahn, nachdem die Ambergerin beim Spiel in die Vollen schwächelte und Pichler ihr dicht auf den Fersen war. Paukner hatte das Glück auf ihrer Seite und gewann bei Satzgleichstand von 2:2 mit 539:538 Holz hauchdünn den Mannschaftspunkt.

Anja Kowalczyk verlor gegen Martina Hanikel den ersten Lauf deutlich. Trotzdem steckte die Ambergerin nicht auf und knöpfte ihrer Kontrahentin die nächsten beiden Bahnen ab. Mit guten 541 war der Amberg-erin der Sieg gegen Hanikel im letzten Lauf sicher. Für die FEB-Damen ergab sich ein ungewohntes Bild: Sie lagen mit zwei Mannschaftspunkten und 15 Zählern in Führung.

Die Wende kam im nächsten Durchgang. Annette Krieger, die die verletzte Tanja Immer ersetzte, gewann den ersten Lauf gegen Erika Vecseri mit nur einem Holz Vorsprung, brach aber nach dem Bahnwechsel komplett ein. Für sie kegelte dann Karola Pförtsch, die sich nach Kräften bemühte, jedoch beide Durchgänge verlor. Mit 568:482 gewann die stärkste Gästespielerin den Mannschaftspunkt und auch etliche Holz.

Auch bei Andrea Paukner lief es gegen Sandra Loncarevic nicht optimal, da die Ambergerin noch immer Probleme im Wurfarm hat. Dadurch war sie extrem unsicher im Abräumen und verlor den ersten Satz deutlich mit 108:152. Zwar konterte Paukner auf der zweiten Bahn, als Loncarevic einbrach, sie konnte jedoch das Spiel nicht weiterführen und wurde nach 60 Wurf durch Silke Simon ersetzt. Diese setzte erst im Schlussdurchgang Akzente. Mit 499:548 ging aber dieses Duell klar an die Gäste aus Poing.

Die Ambergerinnen lagen mit 120 Zählern im Rückstand, trotzdem war noch ein 4:4 drin. Doris Schwaiger gab die erste Bahn gegen eine in die Vollen stark agierende Rebekka Pröll ab, blieb dieser jedoch dicht auf den Fersen und konterte nach dem Bahnwechsel. Die Ambergerin war beim Spiel in die Vollen besser als ihre Kontrahentin, diese aber im Abräumen.

Schwaiger musste sich mit einem Satzpunkt zufrieden geben und unterlag mit 538:555. Mirjam Pauser erwischte gegen Sarah Gruber mit 133:152 einen schlechten Einstand, aber auf der letzten Bahn platzte der Knoten.

Mit der Amberger Tagesbestleistung von 543:514 gewann sie zwar das Duell, am Ende aber jubelte wieder einmal die gegnerische Mannschaft.
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