Damit's mich nicht trifft

Eine Pflegekraft versorgt einen Kranken. Damit es gar nicht soweit kommt, haben das Klinikum St. Marien und die Volkshochschule das Gesundheitsforum ins Leben gerufen. Bild: Hartl

"Gesundheit!" Das wünschen sich die Leute nicht nur nach einer Nießattacke oder zu Geburtstagen. Körperliches Wohlergehen ist und bleibt das höchste Gut der Menschen. Einen Beitrag dazu möchten das Klinikum St. Marien und die Volkshochschule leisten.

Das Jahr über fit sein, möglichst nicht krank werden, diese Hoffnung steht ganz oben auf der Wunschliste der Bürger. Um Tipps zu geben und Hilfestellung zu leisten, haben das Klinikum und die Volkshochschule vor zwei Jahrzehnten das Gesundheitsforum ins Leben gerufen. Seitdem laden sie regelmäßig am Jahresanfang zu drei Vorträgen in den Großen Rathaussaal ein.

Viele Themen

Klinikums-Sprecherin Stephanie Gräß erklärt den großen Erfolg der Reihe mit der Themenvielfalt, die alle Jahre die Zuhörer in den Rathaussaal lockt. "Der Zuspruch der Leute basiert vor allem auf dem Begriff Prävention. Was kann ich tun, damit ich bestimmte Krankheiten gar nicht bekomme, dass es mich nicht trifft? So etwas interessiert die Besucher mit am meisten. Interessant ist natürlich auch die Möglichkeit, nach den Vorträgen mit den Spezialisten offen zu reden - und das einmal außerhalb des Krankenhaus-Umfelds."

Jeweils Dienstag

Die Informationsabende sind jeweils Dienstag ab 19.30 Uhr und haben immer ein anderes Schwerpunktthema zum Inhalt. Los geht es am 27. Januar mit Ausführungen von Dr. Rainer M. Voss, dem Ärztlichen Leiter der Zentralen Notaufnahme am Klinikum St. Marien. Er wird unter der Überschrift "Der Notfallpatient im Alter" über die Bedeutung der demographischen Entwicklung in der Notfallmedizin informieren.

"Zufallsbefunde im Kopf - wann kontrollieren, konservativ behandeln oder operieren?" Mit dieser Frage setzt sich Privatdozent Dr. Richard Megele, Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie am Klinikum, am 3. Februar auseinander. In diesem Zusammenhang macht Dr. Megele darauf aufmerksam, dass durch die modernen bildgebenden Verfahren inzwischen sehr präzise Untersuchungen am Kopf möglich sind.

"Gerade dadurch ergeben sich aber oftmals Befunde, die mit der eigentlichen Erkrankung nichts zu tun haben und einer genauen Erörterung bedürfen", betont er gegenüber unserer Zeitung.

Den Abschluss des Gesundheitsforums bestreitet der Chefarzt des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Klinikum St. Marien, Prof. Dr. Volkher Engelbrecht, am 10. Februar. Er wird zum Thema therapeutische Gefäßaufdehnung bei Durchblutungsstörungen referieren und in diesem Zusammenhang erläutern, wann und warum derartige Eingriffe notwendig sind.

Bei allen Veranstaltungen des Gesundheitsforums besteht die Gelegenheit, nach dem medizinischen Vortrag Rückfragen zu stellen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.
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