Das Berufliche Schulzentrum Amberg nach der gelungenen Sanierung
Top Ausstattung

"Was lange währt, wird endlich gut." Dieser Spruch trifft auch auf das Berufliche Schulzentrum Amberg in der Raigeringer Straße zu, das auf eine elfjährige Bauzeit zurückblickt, die nun ihr Ende gefunden hat.

Seit 2003 wurden durch Sanierungs- und Erweiterungsmaßnahmen die ehemals voneinander getrennten Bereiche Berufsschule und staatliche Fachoberschule für 25 Millionen Euro zum Beruflichen Schulzentrum entwickelt, welches zu einem der modernsten Schulhäuser Bayerns zählt.

Als die beruflichen Schulen in der Raigeringer Straße in die Jahre gekommen waren und die marode Bausubstanz sowie die Haustechnik die Umsetzung einer modern Pädagogik nur noch bedingt ermöglichte, wurde eine Generalsanierung und Erweiterung unumgänglich.

Transparenz und Offenheit

Viele wertvolle pädagogische Konzepte wurden in Zusammenarbeit mit Schulleitung, Vertretern der Lehrerschaft, den Architekten Brummer und Retzer sowie Vertretern der Stadt Amberg erarbeitet, die nun ihre Umsetzung in dem modernen und offen gestalteten Schulhaus gefunden haben. "Ein wichtiges Anliegen bilden die Transparenz und Offenheit", betonte der Leiter des Beruflichen Schulzentrums, Martin Wurdack. Diese zeigen sich nach seinen Aussagen beispielsweise in den Glaselementen der Klassenzimmertüren, aber auch in der modernen Ausstattung der Klassenzimmer - beispeilsweise mit PCs, Visualizer und Beamer in allen Klassenzimmern. Dies wertet er als Gewinn für die gesamte Schulfamilie, weil sie einen innovativen Unterricht ermöglichten.

Ebenfalls als Ausdruck der Öffnung zwischen Theorie und Unterricht dürften laut Wurdack die modern ausgestatteten, integrierten Fachräume verstanden werden. Martin Wurdack bezeichnet die Baumaßnahmen als wegweisendes Projekt in der Schullandschaft. Seiner Ansicht nach sind die Umgestaltung der bestehenden Bausubstanz und das Integrieren neuer Bauteile in vorbildlicher Weise gelungen.

Die Architekten Wolfgang Brummer und Erhard Retzer betonten, dass es eine der großen Herausforderungen des Umbaus gewesen sei, die verschiedenen Schulen in einem homogenen Gebäude zu vereinen. Insgesamt wurden 16 940 Kubikmeter neu bebaut, so dass nun knapp 8000 Quadratmeter Nutzfläche zur Verfügung stünden.

Hell und freundlich

Das Berufliche Schulzentrum präsentiert sich nach den abgeschlossenen Baumaßnahmen als ein Schulkomplex in hellen, freundlichen Farben, das über nach modernsten pädagogischen Gesichtspunkten ausgestattete Fachräume, Lehrsäle, Labors und Werkstätten verfügt.

Die Schüler finden viele ungestörte Rückzugs- und Arbeitsbereiche mit Sitzplätzen und Tischen. Eine große Aula mit angeschlossener Kantine sowie ein Schulvorplatz mit Springbrunnen bieten ein angenehmes Ambiente für die ganze Schulfamilie. Sie schaffen nicht nur vielfältig angenommene Orte der Begegnung, sondern auch räumliche Voraussetzungen für größere Schulveranstaltungen. Besonders erfreulich dabei sei, so die Architekten, dass die ursprünglichen Kostenberechnungen kaum überschritten werden mussten.
Weitere Beiträge zu den Themen: November 2014 (8193)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.