"Das fliegende Kamel" kommt zweisprachig in deutsch und türkisch daher
Oscar-Hörspiel auf der Bühne

Auch die Instrumentierung dieses ebenso als Bühnenstück inszenierten und mehrfach preisgekrönten Hörspiels "Das fliegende Kamel" lässt darauf schließen, dass es interkulturell zugeht. Bild: hfz
Ende September ist in Köln an Paul Maar und die Capella Antiqua Bambergensis für deren gemeinsames interkulturelles Projekt "Das fliegende Kamel" der deutsche Medienpreis Leopold 2015, der als deutscher Hörspiel-Oscar gilt, verliehen worden. Am Sonntag, 18. Oktober, um 15 Uhr ist die preisgekrönte Inszenierung live auf der Bühne des Stadttheaters zu erleben.

In deutscher und türkischer Sprache und mit passender musikalischer Untermalung arabischer Provenienz entführen Maar und seine Mitstreiter - Murat Coskun, Ibrahim Sarialtin und die Capella Antiqua Bambergensis - Märchenfans (ab sechs Jahre) in das Land des Nasreddin Hodscha. Bereits im Februar 2013 wurde "Das fliegende Kamel" als "wertvolles Projekt des deutsch-türkischen Kulturdialogs" mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Es ist damit das erste Hörspielprojekt in Deutschland, das mit den beiden renommierten Preisen ausgezeichnet wurde.

Er hat viele Gesichter

Im Mittelpunkt der Geschichten steht Nasreddin Hodscha. Als Lügner, Hochstapler und Philosoph ist er der Held zahlreicher seit dem 14. Jahrhundert überlieferter Narrengeschichten aus dem Orient. Mal kommt er ganz wunderlich daher, mal tritt er als klug-listiger Fürsprecher für sich oder andere ein und regt durch seine hintergründigen Weisheiten zum Nachdenken an. Paul Maar persönlich erzählt in seinem neuesten Werk einige dieser alten Nasreddin-Geschichten auf seine besondere Art nach. Wer auf den Geschmack gekommen ist, kann während der Pause die beliebten Kinderbücher erwerben und sich im Anschluss an das Konzert von Paul Maar signieren lassen. Außerdem informiert die Stadtbibliothek über ihr Angebot für die junge Leserschaft.

Karten und spezielle Familienangebote gibt es in der Tourist-Information, Hallplatz 2 (10-233, tourismus@amberg.de), und an der Abendkasse.
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