Das Lampenkärtchen hilft

Das Lampenkärtchen der Verbraucherzentrale kostet nichts. Bild: hfz

Glühbirnen, LEDs, Halogen- oder Energiesparlampen - Licht machen sie alle. Und doch sind die Unterschiede enorm, was Atmosphäre, Helligkeit und Energieverbrauch betrifft. So mancher kann mit Begriffen wie Lumen oder Kelvin nichts anfangen. Hier hilft das Lampenkärtchen der Verbraucherzentrale.

Diese Einkaufshilfe im Visitenkartenformat erklärt, wie durch Angaben zu Helligkeit und Farbtemperatur das richtige Leuchtmittel gefunden werden kann. Sie ist kostenlos in allen Beratungseinrichtungen erhältlich. Das Amberger Büro befindet sich in der Herrnstraße 16.

Die meisten Leute denken beim Kauf einer Lampe noch immer in Watt: 60 für den Schreibtisch, 25 für die Tischlampe. "Diese Angabe ist für Energiesparlampen und LEDs nur bedingt aussagekräftig", unterstreicht die Verbraucherzentrale in einer Presse-Info. Sie benötigten viel weniger Strom als Glühbirnen oder Halogenlampen und erreichten daher die gleiche Helligkeit mit einer niedrigeren Wattzahl.

Relevant für die Auswahl des passenden Leuchtmittels sind deshalb die Angaben Lumen und Kelvin. Diese Bezeichnungen bedeuten bei allen Lampentypen das Gleiche - egal, ob Energiesparlampe oder LED. Die Lumen-Zahl ist das Maß für die Helligkeit der Lampe. 700 Lumen entsprechen in etwa der Helligkeit der alten 60-Watt-Glühbirne.

Die Kelvin-Angabe gibt Auskunft über die Lichtfarbe. Lampen mit 2700 Kelvin leuchten laut Verbraucherzentrale ähnlich wie die herkömmliche Glühbirne warm weiß und sorgen für ein gemütliches Licht zu Hause. Tageslichtweiße Lampen mit rund 6000 Kelvin erzeugen ein sachliches Licht, das sich eher für den Arbeitsplatz eignet.
Weitere Beiträge zu den Themen: August 2015 (7425)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.