Der dritte Brand in fünf Tagen

Der dritte Brand in fünf Tagen "Gesetz der Serie": Daran fühlt sich die Feuerwehr langsam erinnert, nachdem sie innerhalb von fünf Tagen dreimal zu nicht alltäglichen Einsätzen ausrücken musste. Nach dem Blitzeinschlag in Neubernricht und einem durchgeschmorten Lüftungsmotor auf der Intensivstation des Klinikums loderten gestern Nacht die Flammen in einem leerstehenden Einfamilienhaus an der Lukas-Cranach-Straße. Womit sich für die ermittelnde Kripo auch die Frage stellte: Wie konnte das Feuer dort im Er
"Gesetz der Serie": Daran fühlt sich die Feuerwehr langsam erinnert, nachdem sie innerhalb von fünf Tagen dreimal zu nicht alltäglichen Einsätzen ausrücken musste. Nach dem Blitzeinschlag in Neubernricht und einem durchgeschmorten Lüftungsmotor auf der Intensivstation des Klinikums loderten gestern Nacht die Flammen in einem leerstehenden Einfamilienhaus an der Lukas-Cranach-Straße. Womit sich für die ermittelnde Kripo auch die Frage stellte: Wie konnte das Feuer dort im Erdgeschoss des zwar nicht genutzten, aber immer noch möblierten Gebäudes überhaupt entstehen? Antwort der Brandfahnder: Vermutlich war ein technischer Defekt Auslöser. Der Stadtlöschzug mit seinen 27 Mann war mit den Flammen, die das Wohnzimmer komplett zerstörten und den angrenzenden Flur ankokelten, gegen 1.25 Uhr gut beschäftigt. Nach Auskunft von Stadtbrandinspektor Philipp Seegerer brannten Raum und Einrichtungsgegenstände massiv, konnte erst nach 20 Minuten intensivem Löschen von außen und innen "Feuer aus" gemeldet werden. Weitere eineinhalb Stunden waren die Männer vor Ort, um Möbelteile nach draußen zu tragen, nochmals abzulöschen und den Brandort mit der Wärmebildkamera zu kontrollieren. Schaden laut Polizei: gut 80 000 Euro. Nachbarn hatten die schon nach draußen schlagenden Flammen entdeckt und die Feuerwehr alarmiert. (ath) Bild: gf
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