Der FSV Gärbershof hat
Neuer Platz ohne neue Schulden

Bei der Hauptversammlung des FSV Gärbershof standen Ehrungen auf der Tagesordnung. Von links: Irmgard Höfler, Lydia Haller, Josef Waitz, Heidi Wojatzki, Jan Lau, Franz Grötsch, Annelies Schürmann, Markus Hawliceck, Edith Hefter, Albert Kiener, Siegfried Jobst und Annemarie Schmid. Bilder: Hartl (2)
im Vorjahr viel erreicht. Aus dem Sandplatz wurde ein richtiges Fußballfeld. Die Mitglieder halfen fleißig mit. Sie investierten 20 000 Euro und ungefähr 1000 Arbeitsstunden. Auf die faule Haut darf sich der Verein deswegen aber noch lange nicht legen.

(sgm) Bevor er auf die aufwendigen baulichen Veränderungen zu sprechen kam, ging Vorsitzender Siegfried Jobst auf die positive Entwicklung bei der Mitgliederzahl ein. Aktuell zählt der FSV 438 Beitragszahler, davon sind 146 Frauen. Bei den Jugendlichen sind es 132 Jungen und 30 Mädchen. Jobst führte diese Zahlen vor allem auf den Einsatz der Jugendbetreuer zurück. Erfreulich sei die Zahl der Schiedsrichter im Verein, aktuell sind es sechs, darunter befinden sich zwei Jung-Referees.

Jobst berichtete auch von der Fertigstellung des neuen Rasenplatzes, der seit Herbst von den Kleinfeldmannschaften bereits als Trainings- und Spielstätte genutzt wird. Ohne die vielen Helfer und Spender hätte das Vorhaben nicht in die Tat umgesetzt werden können. Der Vorsitzende sprach von einer finanziellen Eigenleistung von über 20 000 Euro und circa 1000 Arbeitsstunden. Besonders hervorgetan habe sich Initiator Peter Hilburger, ohne den die Fläche immer noch ein Parkplatz wäre.

Im Vorjahr sei auch das Auslichten des Baumbestandes rund ums Sportgelände in Angriff genommen worden. Mitglied Bernd Schmid habe nach jahrelangem vergeblichem Bemühen die vorhandene Bereitschaft der Eigentümer genutzt und kurzerhand die ersten Bäume gefällt. Für die Zukunft hat sich der FSV Gärbershof laut Jobst die optimale Bewässerung des Hauptplatzes vorgenommen. Zu den künftigen Aufgaben gehörten auch die Sanierung des Fitnessraumes, die Umgestaltung des ehemaligen Tennisplatzes und der Kauf eines neuen Garagentors. Kassier Hans Höfler wies darauf hin, dass der Platz dank des Zuschusses des Bayerischen Landessportverbandes ohne Schulden realisiert wurde.
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