Der Gesellschaft etwas zurückgeben

Ahmad Adris Mohamad. Bild: hfz
Er ist geflohen, nachdem der Islamische Staat in seine Stadt gekommen ist. In der Heimat von Ahmad Adris Mohamad (22) ist alles zerstört. Sein Elternhaus, die Firma seines Vaters gibt es nicht mehr. Ahmad hat sein Auto verkauft und ist mit dem Lastwagen nach Deutschland gekommen. Nicht auf dem Beifahrersitz - er harrte zwei Wochen lang auf der Ladefläche aus. Seine Familie ist in Nachbarländer geflohen. Der 22-jährige Iraker ist erst seit sieben Monaten in Amberg, kann sich aber bereits gut auf deutsch verständigen. "Ich möchte Elektrotechnik studieren. Das habe ich bereits angefangen", sagt er.

Ahmad bedankt sich vor allem bei der Amberger Caritas. "Hier sind Leute, die mir bei den Anträgen helfen und die auch einfach nur mal zuhören." Derzeit beteiligt er sich an einem Theaterprojekt. Einmal pro Woche probt er zusammen mit anderen Flüchtlingen im Stadttheater. Außerdem spielt er Fußball beim FC Großalbershof. Mit seinen Sportsfreunden weggehen, Spaß haben, das, so sagt er, helfe ihm sehr beim einleben. "Ich möchte Danke sagen an Deutschland, an all die Menschen die mir hier geholfen haben." Er wisse, das das nicht selbstverständlich sei und werde alles dafür tun, der Gesellschaft die Kraft und Energie, die ihn ihn gesteckt wurde, wieder zurückzugeben. "Trotz allem vermisse ich meine Familie sehr."
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