"Der Kaufmann von Venedig" im Stadttheater zu sehen
Moderner denn je

Alles, was den Mix für einen spannenden Theaterabend ausmacht, bietet Shakespeares Stück "Der Kaufmann von Venedig": Liebe, ein Kreditgeschäft und einen Prozess. Bild: Sabine Haymann
Es ist "eine Liebesgeschichte, die Geschichte eines Kreditgeschäfts und ein Prozess". Dieser Bezug macht die Modernität des Stückes aus. Angesichts globaler Bankenpleiten, weltweiter Börsencrashs und Euro-Krise ist diese (tragische) Komödie an Aktualität kaum zu überbieten. Zu sehen ist Shakespeares "Der Kaufmann von Venedig" am Freitag, 24. Oktober, um 19.30 Uhr im Stadttheater zu sehen.

Der Venezianer Bassanio möchte um die reiche und schöne Portia werben - und das kostet Geld. Sein Freund Antonio, ein wohlhabender Kaufmann, möchte ihm die Summe schon leihen, aber er ist nicht liquid. Deshalb nimmt er - recht widerwillig - ein Darlehen bei dem verachteten Juden Shylock auf.

Shylock hasst seinerseits die Christen, weil sie ihn menschenunwürdig behandeln. Er leiht Antonio zwar den Geldbetrag, aber nur unter der Bedingung, dass der von Antonio unterzeichnete Schuldschein ihn, Shylock, dazu berechtigt, ein Pfund Fleisch aus Antonios Körper zu schneiden, falls er ihm das Geld nicht rechtzeitig zurückzahlen kann. Antonio lässt sich auf diesen Handel ein.

Bassanio kann nun, begleitet von seinem Freund Graziano, um Portia werben und versuchen, diese für sich zu gewinnen.

Unter der Regie von Volkmar Klamm spielen Carsten Klemm, Andreas Klaue und Kim Langner.

Karten gibt es unter www.ticketonline.de, bei der Tourist-Information, Tel. 0 96 21/10-233 und an der Abendkasse eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.
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