Der Kriegsbeginn in Michelfeld

Wie die Michelfelder den Beginn des Ersten Weltkrieges erlebten, beschreibt Pfarrer Franz Wolfring in seinen "Beiträgen zur Geschichte Michelfelds" mit Zitaten aus dem Verkündbuch von Pfarrer Eberth (1912-1918):

"Ungeheure Aufregung seit Erklärung des Kriegszustandes. Am Sonntag, 2. August, Nachmittag und Montag früh gingen sämtliche Einberufenen ca. 80 zur hl. Beichte, am Montag früh 7 Uhr ergreifende Generalkommunion der Feldzügler." Eine dritte Ehevermeldung eines Johann Sporrer aus Hagenohe und der Anna Trenz von Nasnitz musste unterbleiben, "weil der Bräutigam am Tag, wo die Hochzeit sein sollte, in den Krieg ziehen mußte".

Wolfring weiter: "Und dann tauchen im Verkündbuch die Bekanntgaben von Gefallenen regelmäßig auf. Das Leid des Krieges legte sich auf die Pfarrei Michelfeld." (ll)
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