Der Naturfotograf Markus Mauthe war für Greenpeace unterwegs: Das Ergebnis
Der Landschafts-Porträtist

Ein Naturfotograf als Interpret: Markus Mauthe zeigt in einer beeindruckenden Lichtbildshow, wie er die Welt sieht. Bild: hfz
Die Erde im Porträt: Eine größere Herausforderung hätte sich der Naturschützer und Fotograf Markus Mauthe nicht aussuchen können. In seiner neuen Multimedia-Reportage im Auftrag der Umweltschutzorganisation Greenpeace nimmt der Fotograf sein Publikum mit durch beeindruckende Naturlandschaften.

In Amberg zeigt er "Naturwunder Erde" am Mittwoch, 29. Oktober, im großen Saal des ACC. Der Vortrag beginnt um 20 Uhr, Einlass ab 19.30 Uhr. Der Eintritt für die Veranstaltung ist frei. Mauthe hat es geschafft, die unermessliche Vielfalt des Planeten mit der Kamera festzuhalten und exemplarisch relevante Lebensräume im Wasser, Wald, Grasland und Gestein sowie deren Verbindungen untereinander zu zeigen.

Zweieinhalb Jahre war er für diese Bildreportage in sechs Kontinenten unterwegs. 300 Mal wird sie in Deutschland als beeindruckende Lichtbildshow gezeigt. Mauthe fängt die tanzenden Nordlichter über Kanadas Wäldern ein, verursacht eine Gänsehaut beim Anblick der Gletscher, Eisbären und Walrosskolonien Spitzbergens oder porträtiert wundersame Kalkskulpturen der ägyptischen Weißen Wüste. In der Serengeti heftet er sich an die Hufe und Pfoten wilder Tiere, Brasiliens Iguazú-Wasserfälle fotografiert er im Morgengrauen wie eine gemalte Badestelle von Naturgöttern.

Seine Kompositionen nehmen den Betrachter mit einzigartigen Lichtstimmungen, warmen Farbsymphonien gefangen und überraschen mit ungewohnten Blickwinkeln. Die Erde hat viele Gesichter. Doch Mauthe ist überzeugt: "Wir müssen sie als ganzheitlichen Organismus begreifen. In einem komplexen Geflecht ist alles Leben miteinander verbunden und hängt voneinander ab. Jede Veränderung wie die Vernichtung von Regenwald oder die Ausrottung einer Fischart hat weitreichende Folgen für unser gesamtes Ökosystem."

Der Fotograf formuliert mit seinen Bildern eine Liebeserklärung an die Erde und möchte für noch intakte Lebensräume und deren Bewohner begeistern. Punktuell zeigt er die Bedrohungen durch den Menschen und regt an, wie sich jeder für den Umweltschutz engagieren kann.
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