Der Rest vom Weiber-Fest

Als der Tag anbrach, präsentierte sich der Marktplatz so, als ob nichts gewesen wäre. Nur ein paar leere Bierflaschen und Getränkebecher erinnerten noch an die große Sause zum Weiberfasching. Die Kehrmaschinen hatten ganze Arbeit geleistet. Schätzungen der Polizei zufolge drängten sich am Donnerstagabend mehr als 4000 Narren um die Bühne vor dem Rathaus - "relativ friedlich", wie Polizeisprecher Peter Krämer bilanzierte.

Seine Kollegen hätten lediglich einmal ausrücken müssen, als gegen 21.30 Uhr die gläserne Eingangstüre eines Bekleidungsgeschäftes zu Bruch gegangen war. Ob sie eingeschlagen wurde oder gar unabsichtlich zerbarst, sei nach wie vor unklar. Die Polizei verständigte vorsorglich den Geschäftsführer. Die Feuerwehr sicherte den Eingang provisorisch ab, um zu verhindern, dass ungebetene Gäste in den Laden gelangten.

Am Rosenmontag wird der Marktplatz erneut Ziel von Faschingsfreunden sein. Ab 16 Uhr legt unter freiem Himmel ein DJ auf, danach spielen bis 22 Uhr die Funky Blues Rabbits.
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