Der Vereinsgedanke

Vor eineinhalb Jahren hat sich der Verein Bürgernothilfe gegründet. Seit diesem Zeitpunkt renovieren die Mitglieder die angemieteten Räume im ehemaligen Notstain-Haus an der Schiffgasse. "Wir sind natürlich auf Spenden angewiesen", sagt Vorsitzende Gabriela Jacobsen. Erfreut war der Verein, dass ein Ofenbauer ihnen die Ofenrohre spendierte und die Öfen zum Laufen brachte, ergänzt ihre Stellvertreterin Irmgard Buschhausen. "Da steckt ganz viel Eigenleistung drin", ergänzt Thorsten Kunstmann.

Die Verantwortlichen können sich auch vorstellen, dieses und jenes anzubieten, zum Beispiel Kunst- und Musikworkshops oder dass ein DJ an Wochenenden abends für die Jugendlichen auflegt. "Wir wollen alle Altersklassen ansprechen", macht Gabriela Jacobsen deutlich. Auch Kunst könnte eine Rolle spielen, zum Beispiel in Form von Street Art. "Da könnte man Bilder drucken, der Erlös käme dann wieder dem Verein zugute", spricht Gabriela Jacobsen eine Idee aus, die sie im Kopf hat. "Da lässt sich ganz viel machen", zeigt sie sich zuversichtlich.

Ab 9. März wird die Bürgerhilfe, die aktuell zehn Mitglieder hat, ihre Räume unter der Woche vormittags und nachmittags bis abends öffnen. Kaffee, Tee und Saft werden angeboten - wer dies möchte, entscheidet selbst, was er dafür bezahlt. "Damit unterstützt man wiederum den Verein", sagt sie. "Für jeden ist die Tür offen", unterstreicht Buschhausen. "Auch die gestresste Hausfrau, die ihre Tüten schleppen muss, ist willkommen, wenn sie sich ausruhen und eine Tasse Kaffee trinken will." Auf eines sind alle drei gespannt: Wie sich die Bürgerhilfe entwickelt. (san)
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