Der Zweckverband

Anfang der 70er Jahre beantragten Auerbacher Stadträte, dass die Schule auch Jungen zum Unterricht aufnehmen sollte. Das lehnten die Schwestern zunächst ab, da sie weiteres Lehrpersonal benötigt hätten. Das war schon finanziell nicht zu leisten. Nach einigen Gesprächen schlugen die Befürworter die Bildung eines Zweckverbandes vor. 1971 war es dann soweit, Landkreis, Stadt und das Kloster unterschrieben den Vertrag. Aus der klösterlichen Privatschule wurde eine öffentliche Einrichtung, zu der ab sofort auch Jungen Zugang hatten. Vertraglich festgelegt wurde, dass die Leitung der Schule in den Händen der Schwestern bleiben sollte. Das ist auch heute noch so, ebenso steht die christliche und von gesellschaftlichen Werten geprägte Erziehung im Vordergrund.

"Wir sind für unser Leben geprägt worden, politisch, verantwortungsbewusst und religiös", betonen Sieglinde Heckel und Hildegard Wieber. Sie wünschen den jetzigen Absolventen, dass sie ebenso geprägt in ihre Zukunft gehen. (swt)
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