Diabetes-Warnhund kann mit seiner feinen Nase helfen
Wenn der Hund den Zucker misst

Nikan - hier mit Frauchen Karin Lanzl - wird derzeit zum Diabetes-Warnhund ausgebildet. In Amberg zeigte er, was er schon kann. Bild: Gebhardt
Sein Name ist Nikan, indianisch für "Mein Freund", und er ist Vertreter einer durchaus seltenen Hunde-Klasse: Der Australian Shepherd wird zum Diabetes-Warnhund ausgebildet.

Grund seines Besuches war der Informationstag zum "Diabetes mellitus Typ 1" in der diabetologischen Schwerpunktpraxis Dr. Ulrich Aigner/Dr. Anna Bartnik-Mikuta in Amberg. Viele Vorträge rund um die Themen Süßstoff, Trinken, Diabetes-Therapie und Ernährung mündeten in Workshops. Auch Nikan und sein Frauchen Karin Lanzl stellten sich vor. Die Trainerin berichtete über die Aufgaben eines Diabetes-Warnhundes: Er soll mit seiner feinen Nase erkennen, wann ein Mensch sowohl in Unter- als auch in Überzuckerung fällt und dies anzeigen.

So ein Assistenzhund ist wichtig für betroffene Kinder oder auch allein lebende Diabetiker. Er warnt nicht nur, sondern holt auch das Messgerät, bringt seinen Menschen nach Hause oder betätigt einen Notschalter. Seine Ausbildung ist von der Intensität durchaus mit der eines Blindenbegleithundes vergleichbar.

In Amberg stieß Nikan auf großes Interesse, und der freundliche "Aussie" bekam viele Streicheleinheiten, bevor der große Diabetes-Infotag sein Ende fand.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.