Diakon Peter Bublitz über ...

• den eigenen Glauben

"Man muss selbst den festen Glauben haben, dass Gott zu einem treu steht", sagt der Diakon. "Das muss man ausstrahlen und so muss man natürlich auch leben." Die Heilge Schrift ist seiner Ansicht nach eben nicht voll von Hochglanzgeschichten mit Happy End.

"Da gibt es genügend Schreien und Klagen", sagt er und führt vor allem das Alte Testament an. Gerade als Gefängnis-Seelsorger müsse man auf das Leben, auf die Menschen ganz anders schauen.

• das, was er gewinnt

Ob als Diakon oder als Notfall-Seelsorger: Von all seinen Diensten hat Peter Bublitz auch einiges gelernt. Zum Beispiel eine Riesen-Gelassenheit und auch Dankbarkeit, wie er selbst sagt.

Sei man gelassener, gewinne man viel mehr an Lebensqualität. Er zitiert ein Sprichwort: "Wer gibt, kriegt unendlich viel zurück." Und Bublitz ist sehr zuversichtlich, dass dies auch bei seiner neuen Aufgabe als Gefängnis-Seelsorger so sein wird. (san)
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